Betrüger täuschen Pflegeberatung vor – so schützen Sie sich im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Dietlind Grein GrothBetrüger täuschen Pflegeberatung vor – so schützen Sie sich im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Betrüger zielen auf ältere und pflegebedürftige Bewohner im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ab
Die Täter geben sich als Mitarbeiter von Pflegeberatungsstellen aus, um persönliche Daten zu stehlen oder Zahlungen für erfundene Dienstleistungen zu erpressen. Die Behörden warnen vor der zunehmenden Betrugswelle.
Die Betrüger rufen ihre Opfer an und behaupten, bei Pflegeanträgen oder Leistungsüberprüfungen helfen zu wollen. Durch gezielt erzeugten Zeitdruck versuchen sie, die Angerufenen zur Herausgabe persönlicher oder finanzieller Informationen zu drängen. Teilweise bieten sie sogar spontane Hausbesuche an, um Zugang zu Wohnungen zu erhalten.
Echte Pflegeberatungsstellen führen niemals unaufgefordert Anrufe durch, um Daten abzufragen oder Verträge abzuschließen. Beratungen sind stets kostenlos und erfolgen ausschließlich auf ausdrücklichen Wunsch der Betroffenen – Hausbesuche nur nach vorheriger Terminvereinbarung.
Die Behörden raten, verdächtige Anrufe sofort zu beenden, ohne irgendwelche Angaben zu machen. Wer Opfer eines solchen Betrugs geworden ist, sollte den Vorfall bei der Polizei und der örtlichen Pflegeberatungsstelle melden. Zudem wird dazu aufgerufen, ältere Angehörige und Nachbarn über die Masche zu informieren.
Die Betrüger nutzen Täuschung und falsche Dringlichkeit, um besonders schutzbedürftige Menschen auszunutzen. Durch kritische Überprüfung der Anrufer und die Weigerung, auf unaufgeforderte Anfragen einzugehen, können sich Betroffene schützen. Die Meldung von Vorfällen hilft den Behörden, die Täter zu ermitteln und weitere Straftaten zu verhindern.






