16 March 2026, 14:12

Boris Palmer bleibt Tübingens Oberbürgermeister – und sagt Nein zur Landespolitik

Plakat für die Elektrostadt Bergbahn, Deutschland, mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text.

Debatte um Ministerpost: Palmer will Tübingen-Mayor bleiben - Boris Palmer bleibt Tübingens Oberbürgermeister – und sagt Nein zur Landespolitik

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat bekannt gegeben, dass er in seinem aktuellen Amt bleiben wird. Die Entscheidung fällt nach wochenlanger Spekulation über einen möglichen Wechsel in die Landespolitik.

Die Nachricht bestätigte Palmer persönlich dem Grünen-Politiker Cem Özdemir und beendete damit die Unsicherheit über seine politische Zukunft.

Zuvor hatten Gerüchte kursiert, Palmer könnte als Minister in die nächste Landesregierung von Baden-Württemberg einsteigen. Sein Name war mit verschiedenen Ressortoptionen in Verbindung gebracht worden, was in politischen Kreisen für Gesprächsstoff sorgte.

Doch nun hat der parteilose Oberbürgermeister klarstellt, dass er Tübingen weiterführen wird. Die Ankündigung erfolgte nach privaten Gesprächen mit Cem Özdemir, einer führenden Persönlichkeit der Grünen.

Winfried Kretschmann war zuvor als erster grüner Ministerpräsident Baden-Württembergs im Amt, doch Palmers Entscheidung steht in keinem Zusammenhang mit personellen Veränderungen in der Parteiführung. Mit seinem Verbleib im Amt sind die Fragen zu seinen nächsten Schritten vorerst geklärt.

Palmers Bestätigung bedeutet, dass Tübingen vorerst seinen bisherigen Oberbürgermeister behält. Die Entscheidung schließt zudem seine Beteiligung an den anstehenden Ministerernennungen im Land aus. Sein Fokus bleibt auf der kommunalen Ebene – ein Wechsel in die Landespolitik steht damit nicht an.

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