27 April 2026, 20:15

Bosch revolutioniert Logistik und Energie – und spart Millionen Tonnen CO₂ ein

Weißer fetter Text auf einem grünen Hintergrund mit der Aufschrift "net-zero-Emissionen bis 2050."

Bosch revolutioniert Logistik und Energie – und spart Millionen Tonnen CO₂ ein

Bosch senkt Kosten und Emissionen durch Umstellung von Transport und Energiesystemen

Der Technologiekonzern Bosch reduziert seine Ausgaben und CO₂-Bilanz durch eine grundlegende Modernisierung seiner Logistik- und Energieinfrastruktur. Das Unternehmen will den Luftfrachtverkehr komplett abschaffen und stattdessen auf langsamere, aber umweltfreundlichere Transportmethoden umsteigen. Gleichzeitig hat Bosch den Energieverbrauch an wichtigen Standorten durch Effizienzmaßnahmen und Schulungsprogramme um bis zu 55 Prozent gesenkt.

Noch 2018 verursachte die Luftfracht 71 Prozent der transportbedingten CO₂-Emissionen von Bosch. Zwar setzte das Unternehmen bereits auf spezielle Frachtflugzeuge – die im Vergleich zu Passagiermaschinen 1,7-mal weniger Energie verbrauchen –, doch nun werden die meisten Flüge durch den Seetransport ersetzt. Diese Umstellung könnte zwar höhere Lagerbestände erfordern, um längere Lieferzeiten auszugleichen, spart aber erhebliche Mengen an Treibhausgasen ein.

Auch beim Energieverbrauch hat Bosch deutliche Fortschritte erzielt. Am Standort Stuttgart-Feuerbach sank der Verbrauch seit 2007 um 55 Prozent – dank Schulungen der Mitarbeiter und optimierter Betriebsabläufe. Eine begrünte Dachfläche und ein Regenwassersystem am Werk Renningen trugen zu einer Reduzierung um 30 Prozent bei. Diese Maßnahmen sind Teil der ein Milliarde Euro schweren Investitionen des Konzerns in Energieeffizienz und klimaneutrale Stromversorgung bis 2030.

Die Optimierung der Logistik zeigt bereits Wirkung: Durch Anpassungen bei Lkw-Größen, Lieferplänen und Verpackungen konnte Bosch seine Emissionen auf ein Drittel reduzieren. Allein die Lieferkette im Automobilsektor ist für 18 Prozent der gesamten CO₂-Bilanz des Unternehmens verantwortlich – die Veränderungen sind daher von zentraler Bedeutung. Langfristig strebt Bosch an, die Emissionen um 3,3 Millionen Tonnen CO₂ gegenüber 2018 zu senken, um bis 2020 klimaneutral zu wirtschaften.

Weltweit treibt das Unternehmen Nachhaltigkeitsprojekte voran – von Windparks bis zu Solaranlagen. Diese Initiativen sind Teil einer langfristigen Strategie, die Produktion schrittweise zu dekabonisieren, ohne dabei die Effizienz zu beeinträchtigen.

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Die Umstellungen bei Bosch werden die Abhängigkeit von emissionsintensiver Luftfracht verringern und den ökologischen Fußabdruck des Konzerns deutlich verkleinern. Die Modernisierungen in Energie und Logistik sollen nachhaltige Einsparungen bei Kosten und Umweltbelastung bringen. Weitere Investitionen in erneuerbare Energien und Effizienztechnologien werden die Klimaziele bis 2030 unterstützen.

Quelle