Brandenburger Handwerk wächst 2025 kräftig – trotz Personalmangel und Fusionen
Angelo BriemerBrandenburger Handwerk wächst 2025 kräftig – trotz Personalmangel und Fusionen
Handwerk in Brandenburg verzeichnet 2025 kräftiges Wachstum – trotz anhaltender Herausforderungen
Im Jahr 2025 verzeichnete das Handwerk in Brandenburg ein deutliches Wachstum, obwohl der Sektor weiterhin unter Druck steht. Die Beschäftigtenzahl stieg um fast 31.000 auf insgesamt 184.890 Beschäftigte. Gleichzeitig arbeiteten viele Betriebe laut Branchenvertretern an ihrer Kapazitätsgrenze.
Die Belegschaften im Handwerk expandierten 2024 deutlich: Im Schnitt beschäftigte jeder Betrieb 4,9 Mitarbeiter – ein Anstieg gegenüber 4,1 im Vorjahr. Dies gelang, obwohl die Gesamtzahl der Unternehmen leicht um 274 auf 37.429 aktive Betriebe zurückging.
Auch die Zahl der Auszubildenden stieg: 177 zusätzliche Lehrlinge begannen ihre Ausbildung, sodass die Gesamtzahl auf 8.052 anwuchs. Der Umsatz des Sektors erreichte 18,6 Milliarden Euro und spiegelte damit die anhaltend starke Nachfrage nach handwerklichen Dienstleistungen wider.
Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer Brandenburg, wies auf die bestehenden Herausforderungen hin. Viele Betriebe seien voll ausgelastet und müssten höhere Arbeitsbelastungen mit einem angespannten Arbeitsmarkt in Einklang bringen.
Das Handwerk in Brandenburg beschäftigt heute mehr Mitarbeiter und erwirtschaftet höhere Umsätze als in den Vorjahren. Dennoch deutet der leichte Rückgang der Betriebszahlen darauf hin, dass einige Unternehmen fusionieren oder schließen könnten. Die Branchenvertreter beobachten weiterhin, wie sich diese Entwicklungen auf die Zukunft des Sektors auswirken werden.






