01 May 2026, 02:16

Bremer Polizei schlägt mit Großrazzia gegen gefährliche Verkehrsverstöße zu

Gruppe von Menschen in Helmen auf Fahrrädern auf einer nächtlichen Stadtstraße unterwegs, beleuchtet von urbanen Lichtern.

Bremer Polizei schlägt mit Großrazzia gegen gefährliche Verkehrsverstöße zu

Bremer Polizei geht mit Razzia gegen Verkehrsverstöße vor – Teil der Kampagne "Sicher.Mobil.Leben"

Im Rahmen der Aktion "Sicher.Mobil.Leben" hat die Bremer Polizei konsequent gegen Verkehrsverstöße durchgegriffen. Innerhalb von zwei Tagen kontrollierten Beamte rund 435 zweirädrige Fahrzeuge und deckten dabei fast 315 Verstöße auf. Ziel der Maßnahme war es, die hohe Unfallrate unter Radfahrern und Motorradfahrern einzudämmen.

Im Fokus der Kampagne stand vor allem gefährliches Verhalten im Straßenverkehr. Häufige Vergehen waren etwa das Überfahren roter Ampeln durch Radfahrer, Falschfahren oder die Nutzung von Gehwegen. Zudem ahndete die Polizei die illegale Nutzung von Handys während der Fahrt.

Bei Geschwindigkeitskontrollen auf der Auffahrt Hemelingen – dort gilt Tempo 70 – erwischten die Beamten 35 Fahrer, die zu schnell unterwegs waren. Besonders häufig wurden Rotlichtverstöße an neuralgischen Kreuzungen registriert, darunter Tiefer/Altenwall, Osterdeich/Mozartstraße, Herdentorsteinweg in Richtung Breitenweg sowie Osterdeich/Verdener Straße.

Zwei Motorräder fielen durch abgelaufene Betriebserlaubnisse auf, nachdem die Polizei manipulierte Auspuffanlagen entdeckt hatte. Spätere Lärmmessungen bestätigten, dass beide Maschinen die gesetzlichen Grenzwerte überschritten.

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Innensenator Dr. Högl betonte, dass die Kontrollen notwendig seien, um den Straßenverkehr in Bremen sicherer zu gestalten. Die Aktion richtete sich gezielt gegen wiederkehrende Sicherheitsprobleme unter Rad- und Motorradfahrern. Mit fast 315 festgestellten Verstößen unterstrich die Polizei die anhaltenden Risiken auf Bremer Straßen. Sollte die Unfallquote weiter hoch bleiben, sind weitere Kontrollen nicht ausgeschlossen.

Quelle