30 June 2026, 12:13

BSW fordert TV-Duelle mit AfD-Chefin Weidel vor Ost-Wahlen 2025

BSW schickt kuscheln Brief an AfD

BSW fordert TV-Duelle mit AfD-Chefin Weidel vor Ost-Wahlen 2025

Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) fordert öffentliche Debatten mit AfD-Chefin Alice Weidel vor Schlüsselfahlen in Ostdeutschland

Die Partei schlägt zudem vor, die politische Ausgrenzung der rechtspopulistischen AfD in der Landesregierung zu beenden.

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Das BSW forderte Weidel zu zwei öffentlichen Diskussionen heraus – eine in Magdeburg, eine weitere in Schwerin. Als Ort für die erste Debatte schlug die Partei einen zentralen Platz in Ostdeutschland vor. Begündet wurde dies damit, dass sowohl das BSW als auch die AfD von der etablierten Politik kritisiert würden, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

Die Partei kündigte an, ihre Wahlkampfveranstaltungen für diese Gespräche zu öffnen. Wagenknecht selbst hatte zuvor moniert, dass ihr Bündnis in den öffentlichen Rundfunkanstalten kaum Sendezeit erhalte.

Zudem verlangte das BSW die Einsetzung „überparteilicher Ministerpräsidenten“ in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Diese sollten mit wechselnden Mehrheiten regieren – gegebenenfalls auch unter Mitwirkung der AfD. Das BSW betonte jedoch, dass es dabei nicht um eine formelle Koalition, sondern um fallweise parlamentarische Zusammenarbeit gehe.

Die Wahlen in Sachsen-Anhalt finden am 6. September statt, zwei Wochen später, am 20. September, folgt Mecklenburg-Vorpommern.

Mit ihren Vorschlägen setzt sich das BSW für eine Normalisierung des politischen Umgangs mit der AfD in den ostdeutschen Bundesländern ein. Die Partei argumentiert, dieser Ansatz ermögliche flexiblere Regierungsarbeit. Die anstehenden Urnengänge werden zeigen, wie diese Forderungen die regionale politische Landschaft verändern.

Quelle