16 April 2026, 22:13

CDU/CSU warnt vor milliardenschwerer Haushaltskrise bis 2027 und fordert radikale Reformen

Plakat mit fettem schwarzen Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut - Steuern für Wohlhabende und Großunternehmen weiter senken."

CDU/CSU warnt vor milliardenschwerer Haushaltskrise bis 2027 und fordert radikale Reformen

Die oppositionelle CDU/CSU in Deutschland fordert dringende Maßnahmen, um eine drohende Haushaltskrise abzuwenden. Bis 2027 steht die Bundesregierung vor einem Finanzloch in Höhe von mehreren Zehnt Milliarden Euro. Parteivertreter haben nun ein Paket aus Ausgabenkürzungen, Steuererhöhungen und Reformen vorgeschlagen, um die Staatsfinanzen zu stabilisieren und das Wirtschaftswachstum zu sichern.

Matthias Middelberg, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, warnte, dass der Haushalt 2027 und die folgenden Jahre mit milliardenschweren Lücken zu kämpfen hätten. Er betonte die Notwendigkeit von Einsparungen, insbesondere bei Förderprogrammen und Subventionen. Auch eine Überprüfung der Sozialleistungen halte er für unverzichtbar.

Um zusätzliche Einnahmen zu generieren, schlug Middelberg höhere Tabaksteuern vor. Eine solche Maßnahme könne dazu beitragen, einen Teil der Finanzlücke zu schließen, ohne die gesamte Last auf Ausgabenkürzungen abzuwälzen.

Christian Haase, haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion, unterstützte den Plan von Finanzminister Lars Klingbeil, jedem Ministerium Sparvorgaben aufzuerlegen. Haase warnte jedoch, dass solche Quoten allein nicht ausreichen würden, um das Problem zu lösen. Er forderte eine umfassendere Strategie aus Sparmaßnahmen und Reformen, um die Handlungsfähigkeit des Staates zu erhalten.

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Haase verwies zudem auf die Belastungen durch globale Krisen für die deutsche Wirtschaft. Angesichts eines erwarteten Wachstums von nur 0,6 Prozent in diesem Jahr – maßgeblich bedingt durch den Konflikt mit Iran – drängte er die Regierung zum schnellen Handeln. Bis Ende April erwarte er konkrete Vorschläge der Minister, die dem Parlament zur Beratung vorgelegt werden sollen.

Die Forderungen der CDU/CSU kombinieren Ausgabenkürzungen, Steueranpassungen und strukturelle Reformen. Ziel ist es, langfristige Schäden für die öffentlichen Finanzen zu verhindern und gleichzeitig die wirtschaftliche Stabilität zu wahren. Die Regierung steht nun unter Druck, innerhalb weniger Wochen einen detaillierten Plan vorzulegen.

Quelle