08 April 2026, 02:11

DAM Preis 2025 geht an das Spore Haus in Berlin-Neukölln für visionäre Architektur

Architektonische Zeichnung eines Berliner Gebäudes mit mehreren Fenstern und Ansichten, begleitet von detaillierten Grundrissen, die als "Berlin-Bakliskberg" bezeichnet sind.

DAM Preis 2025 geht an das Spore Haus in Berlin-Neukölln für visionäre Architektur

Das Spore Haus in Berlin-Neukölln gewinnt den DAM Preis 2025 für Architektur in Deutschland

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Das Spore Haus in Berlin-Neukölln ist mit dem DAM Preis 2025 für Architektur in Deutschland ausgezeichnet worden. Der Preis wird jährlich vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) verliehen und würdigt herausragende Bauprojekte im ganzen Land. Die diesjährige Jury wählte das Projekt aus 100 nominierten Entwürfen aus und lobte insbesondere seine städtebauliche Integration sowie den nachhaltigen Ansatz.

Entworfen vom Architekturbüro AFF Architekten, vereint das Spore Haus recycelte und unbehandelte Materialien in seiner markanten Fassade. Im Inneren schafft eine massive, stützenfreie Betondecke – die sogenannte "Sporendecke" – einen offenen, flexibel nutzbaren Raum. Das Gebäude teilt sich das Grundstück mit dem Publix-Gebäude und bildet so ein neues kulturelles und bildungspolitisches Zentrum im Viertel.

Das Spore Haus beherbergt eine Mischung aus öffentlichen und halböffentlichen Bereichen, darunter Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen, ein Café, eine Bibliothek und kreative Ateliers. Eine Dachterrasse bietet zusätzlichen Raum für Zusammenkünfte. Die Schöpflin Stiftung, die als Förderin hinter dem Projekt steht, wollte damit eine offene Plattform für Bildung und Kultur in Neukölln schaffen.

Die Jury des DAM Preises betonte den durchdachten Umgang mit Materialien sowie die Rolle des Gebäudes bei der Belebung des lokalen Umfelds. Durch die Verbindung von Nachhaltigkeit und gemeinwohlorientiertem Design hebt sich das Spore Haus deutlich von den diesjährigen Einreichungen ab.

Die Auszeichnung reiht das Spore Haus unter die innovativsten Architekturprojekte Deutschlands ein. Seine flexiblen Räume und die ökologisch bewusste Bauweise spiegeln aktuelle Trends der Stadtentwicklung wider. Das Gebäude wird künftig zu einem zentralen Ort für kulturelle und bildungspolitische Aktivitäten in Berlin-Neukölln.

Quelle