13 June 2026, 20:14

Dehoga warnt vor Jobverlusten durch geplante Gesundheitsreformen von Ministerin Warken

Dehoga warnt vor Arbeitsplatzverlusten aufgrund der Pläne von Warken

Dehoga warnt vor Jobverlusten durch geplante Gesundheitsreformen von Ministerin Warken

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat Bedenken gegen die geplanten Reformen von Gesundheitsministerin Nina Warken geäußert. Geschäftsführerin Jana Schimke warnt, dass Arbeitsplätze in der Gastronomie und Hotellerie gefährdet sein könnten, sollten die Pläne umgesetzt werden.

Schimke kritisierte insbesondere Vorschläge, die Arbeitgeber zu höheren Beiträgen für die Krankenversicherung verpflichten würden. Zudem lehnte sie einen zusätzlichen Zuschlag für Minijobber ab und verwies auf die bereits steigende Belastung durch Sozialabgaben in den Bereichen Gesundheit und Pflege. Durch die Reformen würde diese Belastung von 13 auf 21 Prozent steigen.

In ihren Stellungnahmen forderte sie Bürokratieabbau sowie Steuersenkungen und eine Verringerung der Abgabenlast für die Branche. Betont wurde die Notwendigkeit mutiger Reformen und einer engeren Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft. Die Befürchtungen von Gewerkschaften zum neuen Arbeitszeitgesetz wies Schimke zurück und bezeichnete Ängste vor 13-Stunden-Arbeitstagen als unbegründet.

Zudem äußerte sie Sorgen über den Zustand der sozialen Partnerschaft und der Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften. Gleichzeitig warnte sie davor, dass Arbeitgeber, die ihr Personal schlecht behandeln, dieses schnell verlieren würden – angesichts des angespannten Arbeitsmarktes in der Branche.

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Die geplanten Reformen könnten die Kosten für Arbeitgeber in der Gastronomie weiter in die Höhe treiben. Schimkes Forderungen nach Entlastungen bei den Lohnnebenkosten und weniger Bürokratie zielen darauf ab, Arbeitsplätze zu sichern. Der Verband betont, dass dringend Maßnahmen erforderlich seien, um die Belastung der Betriebe nicht weiter zu verschärfen.

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