Deutsche Telekom und Metzler testen Bitcoin-Mining mit Ökostrom-Überschüssen
Dietlind Grein GrothDeutsche Telekom und Metzler testen Bitcoin-Mining mit Ökostrom-Überschüssen
Deutsche Telekom und Bankhaus Metzler starten Pilotprojekt Digitale Monetäre Photosynthese
Deutsche Telekom und das Privatbankhaus Metzler haben ein Pilotprojekt mit dem Namen Digitale Monetäre Photosynthese ins Leben gerufen. Die Initiative zielt darauf ab, Bitcoins mit überschüssiger Energie aus erneuerbaren Quellen wie Solar- und Windkraft zu schürfen. Gleichzeitig soll die Partnerschaft neue Blockchain-Anwendungen erforschen und die Stabilität des deutschen Stromnetzes verbessern.
Das Projekt wird von der Metis Solutions GmbH, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, bereitgestellt und von Telekom MMS betrieben. Das Unternehmen verfügt bereits über Erfahrung in Web3-Infrastrukturen und nachhaltigen Energielösungen. Die am Vorhaben beteiligten Bitcoin-Miner passen ihre Aktivität flexibel an die Schwankungen der Energieerzeugung an.
Durch die Umwandlung von Überschussstrom aus erneuerbaren Energien in digitalen Wert trägt das Verfahren zur Stabilisierung des Stromnetzes bei. Auf diese Weise wird Energieverschwendung vermieden, während gleichzeitig Kryptowährung generiert wird. Zudem wird das Bankhaus Metzler im Rahmen des Projekts mögliche Geschäftsmodelle im Bereich digitaler Vermögenswerte untersuchen.
Immer mehr Unternehmen und Regierungen suchen derzeit nach Wegen, erneuerbare Energien effizienter zu nutzen. Dieses Pilotprojekt könnte einen Präzedenzfall für künftige Entwicklungen im Bereich Kryptowährungen und Blockchain in der Energiewirtschaft schaffen.
Das Projekt Digitale Monetäre Photosynthese verbindet Bitcoin-Mining mit der Nutzung erneuerbarer Energien und bietet eine Lösung, um Stromnetze auszugleichen und gleichzeitig digitale Vermögenswerte zu schaffen. Bei Erfolg könnte das Modell die breitere Einführung ähnlicher Systeme in Deutschland und international anregen.






