DFB-Team feiert Comeback: 7:1 gegen Curaçao und Millionenfans zurückgewonnen
Dietlind Grein GrothDFB-Team feiert Comeback: 7:1 gegen Curaçao und Millionenfans zurückgewonnen
Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat nach einem überzeugenden 7:1-Sieg gegen Curaçao die öffentliche Unterstützung zurückgewonnen. Die Partie verfolgten im Schnitt 24,3 Millionen Zuschauer im ARD, deutlich mehr als während der „One Love“-Kontroverse 2022. Die Fans sind nun aufgefordert, das Team unabhängig von der Herkunft der Spieler zu feiern.
In jüngster Zeit hatten Kontroversen die Mannschaft überschattet: Kritiker hatten Spieler mit Migrationshintergrund pauschal mit kriminellem Verhalten in Verbindung gebracht. Journalisten hatten zudem Jonathan Tah fälschlich als Ausländer dargestellt, obwohl er deutsche Wurzeln hat und hier aufgewachsen ist. Diese Vorfälle schürten Verärgerung und lenkten vom Sport ab.
Rudi Völler, Sportdirektor der DFB-Auswahl, hat den Fokus wieder auf den Fußball statt auf politische Debatten gerichtet. Er führte die traditionelle schwarz-rot-goldene Kapitänsbinde wieder ein, die bei der WM zuvor verboten worden war. Mannschaftskapitän Joshua Kimmich betonte das Ziel des Teams: „Wir wollen Deutschland auf dem Platz stolz machen.“
Spieler wie Felix Nmecha und Jonathan Tah verkörpern deutsche Werte und zeigen große Hingabe. Ihre Leistungen sowie der jüngste Erfolg der Mannschaft haben das Vertrauen der Fans zurückgewonnen. Die Rückkehr des Teams ist sowohl in den Ergebnissen als auch in der öffentlichen Resonanz spürbar: Die Zuschauerzahlen beim Spiel gegen Curaçao lagen zweieinhalb Mal höher als während der Streitigkeiten des vergangenen Jahres. Nun steht wieder der Fußball im Mittelpunkt – und die Anhänger stehen erneut geschlossen hinter ihrer Nationalmannschaft.






