25 June 2026, 02:12

FDP-Streit eskaliert: Rechtsextreme Medien spalten die Partei

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FDP-Streit eskaliert: Rechtsextreme Medien spalten die Partei

In der FDP ist ein Streit über die Verbindungen zu rechtsextremen Medien und Parteien entbrannt. Sabine Döring sagte ihre Teilnahme an einer Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung ab und begründete dies mit Bedenken gegenüber dem gewählten Diskussionsformat. Kritik gab es zudem an einem jüngst von Martin Hagen gegebenen Interview mit der Jungen Freiheit.

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger übt öffentlich Kritik an Hagen, weil er sich mit der Jungen Freiheit eingelassen habe. Sie argumentiert, die rechtsextreme Ausrichtung des Blattes berge die Gefahr, die AfD zu legitimieren. Hagen verteidigte sein Vorgehen und betonte, das Interview sei weder verantwortungslos noch rechtswidrig gewesen.

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Gleichzeitig wies er jede Annäherung an die AfD zurück und erklärte, die FDP werde niemals mit ihr kooperieren. Hagen fügte hinzu, die Gesellschaft habe – besonders während der Amtszeit Angela Merkels – die Fähigkeit zu einer sachlichen Debatte verloren.

Als Reaktion auf die Kontroverse zog sich Sabine Döring von einer Podiumsdiskussion der parteinahen Stiftung zurück. Ihre Absage begründete sie mit Vorbehalten gegen das gewählte Format der Diskussion.

Der Konflikt zeigt die Spaltungen innerhalb der FDP auf, wie mit rechtsextremen Medien umgegangen werden soll. Hagens klare Absage an eine Zusammenarbeit mit der AfD bleibt bestehen. Die Debatte darüber, ob solche Interviews den politischen Diskurs bereichern oder ihm schaden, dauert indes an.

Quelle