01 April 2026, 00:14

Festnahme am Bahnhof Rastatt: Illegales Pfefferspray und Haftbefehl führen zu Untersuchungshaft

Polizisten in Schutzausrüstung stehen vor einer Menge von Helikopter-Protestlern mit Waffen, mit Plakaten an Wänden und einem Verkehrslicht im Hintergrund.

Festnahme am Bahnhof Rastatt: Illegales Pfefferspray und Haftbefehl führen zu Untersuchungshaft

Ein 53-jähriger Deutscher wurde am Bahnhof Rastatt vorläufig festgenommen, nachdem Bundespolizisten bei ihm eine illegale Pfefferspraydose entdeckt hatten. Bei dem Vorfall am 22. März stellte sich zudem heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl wegen schwerer Körperverletzung vorlag.

Der Mann war bei einer routinemäßigen Kontrolle am Rastatter Bahnhof angehalten worden. Die Beamten fanden eine nicht zugelassene Pfefferspraydose, die sofort als Beweismittel sichergestellt wurde. Eine anschließende Identitätsprüfung förderte den aktiven Haftbefehl wegen der Verursachung schwerer Verletzungen zutage.

Einen Tag später musste sich der Beschuldigte vor dem Amtsgericht Rastatt verantworten. Der Richter ordnete Untersuchungshaft an, und der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Ihm drohen nun zusätzliche Anklagepunkte nach dem deutschen Waffengesetz.

Während vereinzelte Verstöße gegen Waffenbestimmungen gemeldet wurden – etwa fünf Festnahmen im März 2026 in Verbindung mit Schussabgaben in Göppingen –, liegen für das vergangene Jahr keine umfassenden Statistiken zu ähnlichen vorläufigen Festnahmen vor.

Der Mann bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Sein Fall unterstreicht die konsequente Durchsetzung der deutschen Waffenregularien, da die Behörden sowohl gegen den illegalen Besitz als auch aufgrund des bestehenden Haftbefehls vorgegangen sind. Das beschlagnahmte Pfefferspray wird in den anstehenden Gerichtsverfahren als Beweismittel dienen.

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