Freiburger Bahnhofszeile für 88 Millionen Euro an süddeutsches Family Office verkauft
Hiltraud HamannFreiburger Bahnhofszeile für 88 Millionen Euro an süddeutsches Family Office verkauft
Großes Immobiliengeschäft: Freiburger "Bahnhofszeile" für 88 Millionen Euro verkauft
Ende 2025 wurde ein bedeutender Immobiliendeal abgeschlossen: Die Bahnhofszeile Freiburg, ein hochwertiges Ensemble direkt neben dem Freiburger Hauptbahnhof, wechselte für 88 Millionen Euro den Besitzer. Verkäufer war die Hannover Leasing, Käufer ein nicht namentlich genanntes Family Office aus Süddeutschland. Rechtliche und beratende Kanzleien spielten eine zentrale Rolle bei der Finalisierung des Geschäfts.
Das Areal der Bahnhofszeile Freiburg umfasst rund 32.600 Quadratmeter Mietfläche, darunter zwei Bürotürme, eine Reihe von Einzelhandelsgeschäften, Bahninfrastrukturflächen sowie eine Tiefgarage mit 278 Stellplätzen. Die Hannover Leasing bezeichnete das Objekt als einzigartige Kombination aus Immobilie und Verkehrsinfrastruktur.
Die Gesellschaft hatte das Grundstück über einen geschlossenen Publikumsfonds verwaltet. Anleger des Fonds sollen vor Steuern Renditen von bis zu 400 Prozent auf ihre ursprünglichen Einlagen erzielt haben. Mit dem Verkauf endete die Laufzeit des Fonds unter dem Management der Hannover Leasing. Die Kanzlei Arnecke Sibeth Dabelstein beriet den Verkäufer rechtlich, während CMS den Käufer vertrat. Colliers fungierte als Vermarktungsberater für die Verkäuferseite. Die Identität des erwerbenden Family Offices blieb vertraulich.
Der Deal besiegelte Ende 2025 den Eigentümerwechsel eines strategisch bedeutenden Standorts. Die neuen Besitzer verfügen nun über ein gemischt genutztes Ensemble mit Büros, Einzelhandel und Verkehrsanbindungen. Der finanzielle Erfolg der Transaktion spiegelt die hohen Investorenrenditen über die gesamte Fondslaufzeit wider.