27 March 2026, 14:20

Freiburger Gärtnerei entgeht Anklage trotz jahrelanger Sozialbetrugsvorwürfe

Schwarz-weiß-Zeichnung einer Fabrik mit Rauch aus Schornsteinen, umgeben von Gebäuden, Grünflächen und einem Zaun, beschriftet mit "New York State Penitentiary" unten.

Freiburger Gärtnerei entgeht Anklage trotz jahrelanger Sozialbetrugsvorwürfe

Ein Gärtereibetrieb im Raum Freiburg ist ohne Anklage davongekommen, nachdem der Inhaber über zwei Jahre lang Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung angemeldet hatte. Der Fall flog auf, als Polizeikontrollen zwei nicht gemeldete Beschäftigte im Unternehmen aufdeckten. Bei weiteren Überprüfungen stießen die Behörden auf Unstimmigkeiten bei Lohnzahlungen und Personalunterlagen.

Die Ermittlungen begannen, nachdem eine routinemäßige Polizeikontrolle zwei Mitarbeiter ohne ordnungsgemäße Sozialversicherungsanmeldung entdeckt hatte. Additional Checks ergaben, dass die Umsätze des Betriebs nicht mit der angegebenen Mitarbeiterzahl übereinstimmten. Die Staatsanwaltschaft warf dem Inhaber später 30 Fälle von Lohnvorenthaltung und -veruntreuung vor.

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Das Amtsgericht Freiburg stellte das Verfahren Anfang Mai 2025 unter einer entscheidenden Auflage ein: Der Angeklagte musste 150.000 Euro an ausstehende Sozialabgaben nachzahlen. Der Fall endete ohne formelle Verurteilung, doch der Betriebsinhaber ist nun verpflichtet, die rückständigen Beiträge zu begleichen. Zudem verfügte das Gericht eine obligatorische Spende an eine gemeinnützige Einrichtung. Ob weitere Ermittlungen in ähnlichen Fällen geplant sind, teilten die Behörden nicht mit.

Quelle