Freiburger VAG gewinnt Nachhaltigkeitspreis für klimaneutrale Busflotte bis 2030
Angelo BriemerFreiburger VAG gewinnt Nachhaltigkeitspreis für klimaneutrale Busflotte bis 2030
Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie "Mobilitätsdienstleistungen" gewonnen. Das Unternehmen treibt seine Pläne voran, den Busbetrieb bis 2030 klimaneutral zu gestalten. Bereits heute fahren zwei Drittel der Flotte elektrisch – darunter 22 neue E-Busse, die kürzlich in Betrieb genommen wurden.
Doch die VAG setzt nicht nur auf Elektrobusse: Das Unternehmen bezieht zu 100 Prozent Ökostrom, der aus eigenen Solaranlagen und regionalen Windparks stammt. Ein neues Energiemanagementsystem hilft, weitere Einsparpotenziale zu identifizieren, während erstmals auch Bauprojekte einer CO₂-Bilanzierung unterzogen werden.
Auch bei der Beschaffung zieht die Verkehrs AG die Daumenschrauben an: Sämtliche Einkäufe müssen nun Menschenrechts- und Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Vorstandsmitglieder Oliver Benz und Stephan Bartosch werteten den Preis als Anerkennung für die langjährigen Bemühungen des Unternehmens.
Bis 2035 strebt die VAG vollständige Klimaneutralität an. Zwar steht die genaue Zahl der bis 2030 benötigten zusätzlichen E-Busse noch nicht fest, doch die Flotte wird kontinuierlich um neue Elektromodelle erweitert. Um den Umstieg zu beschleunigen, wurde bereits ein zweites E-Bus-Depot in Betrieb genommen.
Der Preis unterstreicht die Vorreiterrolle der VAG im nachhaltigen Verkehr. Mit einer bereits größtenteils elektrifizierten Flotte und strengeren Beschaffungsrichtlinien ist das Unternehmen auf Kurs zur klimaneutralen Betriebsweise. Weitere Schritte umfassen den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die präzisere Erfassung von Emissionen in allen Unternehmensbereichen.






