24 March 2026, 10:14

Freiburgs grüne Revolution: Wasserstofftankstelle für klimaneutrale Müllabfuhr eröffnet

Liniengraph, der die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstoffart von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Freiburgs grüne Revolution: Wasserstofftankstelle für klimaneutrale Müllabfuhr eröffnet

In Freiburg ist am Standort Eichelbuck eine neue Wasserstofftankstelle in Betrieb gegangen – ein wichtiger Schritt der Stadt auf dem Weg zu einer klimaneutralen Abfallwirtschaft. Das von der ASF Solar GmbH geleitete Projekt wird vor Ort grünen Wasserstoff erzeugen, um bis 2026 die kommunale Müllflotte Freiburgs anzutreiben.

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Die Initiative ist eine gemeinsame Zusammenarbeit der ASF Solar GmbH, der badenova AG & Co. KG und der Stadt Freiburg. Auf der ehemaligen Deponie Eichelbuck entstehen ein neuer Solarpark und eine Elektrolyseanlage, wobei der Bau der Elektrolyseanlage 2026 beginnen soll. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 8 Millionen Euro, wobei bereits 4,25 Millionen Euro an Fördermitteln gesichert sind.

Der produzierte Wasserstoff wird vorrangig die Müllfahrzeuge der Stadt antreiben, die vollständig auf Brennstoffzellentechnologie umgestellt wurden. Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn und Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit unterstützen das Vorhaben als Teil des städtischen Ziels, bis 2035 Klimaneutralität zu erreichen.

Bei dem Projekt handelt es sich um die erste Phase zur Schaffung einer autarken Wasserstoffversorgung am Standort Eichelbuck. Es dient als Modellvorhaben, um die Wasserstoffnutzung in der Region voranzutreiben – bisher haben jedoch keine weiteren Städte in Baden-Württemberg ähnliche Pläne für eine lokale Wasserstoffproduktion im öffentlichen Sektor angekündigt.

Bis 2026 wird die gesamte Müllabfuhr Freiburgs mit grünem Wasserstoff betrieben, der vor Ort am Eichelbuck erzeugt wird. Das Projekt verbindet Solarenergie, Wasserstoffproduktion direkt am Standort sowie die notwendige Tankstelleninfrastruktur und unterstützt so die Klimaziele der Stadt. Die Investition von 8 Millionen Euro unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens für die regionale Wasserstoffentwicklung.

Quelle