04 January 2026, 02:16

Freiburgs Straßen werden zum Schauplatz politischer Vielfalt an diesem Wochenende

Eine Gruppe von Menschen, die auf einer Straße protestieren und Plakate halten, mit Gebäuden, Bäumen und Laternen im Hintergrund unter einem klaren Himmel.

Freiburgs Straßen werden zum Schauplatz politischer Vielfalt an diesem Wochenende

Freiburg bereitet sich auf ein Demonstrationswochenende mit vielfältigen Kundgebungen vor

An diesem Wochenende wird es in Freiburg zu zahlreichen Protesten und Demonstrationen kommen, die für Freitag und Samstag geplant sind. Die Themen reichen von Klimaschutz über die Wiedereinführung der Wehrpflicht, rechtsextreme Tendenzen bis hin zur Solidarität mit Gaza. Die Behörden warnen vor möglichen Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen im Straßenbahnverkehr.

Den Auftakt macht am Freitag, 14. November, eine stationäre Kundgebung gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und rechtsextreme Bestrebungen. Von 11:30 bis 14:30 Uhr findet die Veranstaltung im Mensagarten an der Rempartstraße statt, wobei mit etwa 20 Teilnehmenden gerechnet wird. Am Abend folgt ab 18:00 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge der internationale Klimastreik, an dem voraussichtlich 600 Menschen teilnehmen werden. Der anschließende Demonstrationszug führt über die Werthmannstraße, Rempartstraße, Talstraße und Kaiserbrücke und endet gegen 22:00 Uhr.

Am Samstag, 15. November, steht die Kundgebung „Freiheit für Gaza“ auf dem Programm. Ab 13:00 Uhr gibt es einen Informationsstand auf dem Platz der Alten Synagoge, bevor um 14:00 Uhr ein Protestmarsch mit geschätzten 1.000 Teilnehmenden beginnt. Die Route führt über den Rotteckring, Friedrichring und die Kaiser-Joseph-Straße, ehe die Demonstration an ihrem Ausgangspunkt endet. Bereits am Vormittag findet von 9:30 bis 12:30 Uhr auf dem Augustinerplatz eine kleinere Kundgebung gegen das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen statt.

Zu den Veranstaltern der einzelnen Aktionen wurden keine konkreten Gruppen genannt. Obwohl Parkhäuser durchgehend geöffnet bleiben, ist mit zeitweisen Straßensperrungen und Verzögerungen im Straßenbahnverkehr entlang der Demonstrationsrouten zu rechnen.

Die Proteste an diesem Wochenende decken ein breites Spektrum politischer und gesellschaftlicher Themen ab. Mit kurzfristigen Beeinträchtigungen im Verkehr und Öffentlichen Nahverkehr muss gerechnet werden. Anwohner:innen und Besucher:innen werden aufgefordert, mögliche Verspätungen bei ihrer Planung zu berücksichtigen.