05 June 2026, 10:33

Fürth trauert um Anette Reichstein – eine Lebensbilanz voller Engagement

Abschied von einer engagierten Fürtherin: Anette Reichstein, 75, verstorben

Fürth trauert um Anette Reichstein – eine Lebensbilanz voller Engagement

Anette Reichstein, engagiertes Mitglied des Fürther Stadtrats und langjährige SPD-Vertreterin, ist im Alter von 75 Jahren verstorben. Ihr Tod am 3. Juni 2026 markiert das Ende einer Karriere, die von öffentlichem Dienst und Einsatz für die Gemeinschaft geprägt war. Zu ihren Ehren findet am 20. Juni in der St.-Martins-Kirche eine Gedenkfeier statt.

Geboren am 1. Mai 1951, gestaltete Reichstein fast zwei Jahrzehnte lang die lokale Politik in Fürth mit. Von 1990 bis 2008 war sie als SPD-Stadträtin tätig und übernahm zudem von 2002 bis 2008 das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion. Über die Politik hinaus setzte sie sich für soziale Belange ein, etwa als Mitbegründerin des Fürther Frauenhauses und des Diakonievereins St. Martin.

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Ihr Engagement erstreckte sich auch auf den Jugendschutz, wo sie als Jugendschöffin wirkte. Zudem war Reichstein intensiv in der Arbeiterwohlfahrt (AWO) aktiv und übernahm Verantwortung sowohl in Orts- als auch in Kreisverbänden. Über 30 Jahre lang engagierte sie sich in der Kirchengemeinde St. Martin und trat 1994 dem Kirchenvorstand bei.

Für ihren Einsatz wurde sie im Februar 2020 von der Stadt Fürth mit dem Goldenen Kleeblatt ausgezeichnet.

Reichsteins Vermächtnis umfasst Politik, Sozialarbeit und gemeindliches Engagement. Die Gedenkfeier in der St.-Martins-Kirche am 20. Juni 2026 um 13:00 Uhr bietet allen, die sie kannten, die Möglichkeit, Abschied zu nehmen. Ihre jahrzehntelange Arbeit hat in Fürth und bei seinen Bürgerinnen und Bürgern bleibende Spuren hinterlassen.

Quelle