28 March 2026, 20:16

Gefälschte Papiere am Bahnhof Kehl: 27-Jährige wird an Grenze abgewiesen

Alter russischer Pass mit einem Zugbild, gedruckten Zahlen und Text, der den Status angibt.

Gefälschte Papiere am Bahnhof Kehl: 27-Jährige wird an Grenze abgewiesen

Am 17. Juni wurde eine 27-jährige Kongolesin am Bahnhof Kehl kontrolliert, als sie aus Frankreich einreisen wollte. Bei einer Routineüberprüfung stellten Grenzbeamte fest, dass sie ein gefälschtes Aufenthaltsdokument bei sich trug.

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Die Frau befand sich in einem Fernzug, als Bundespolizisten ihre Papiere prüften. Sie legte einen gültigen kongolesischen Pass sowie eine abgelaufene französische Aufenthaltserlaubnis vor. Die Beamten wurden misstrauisch, nachdem sie Unstimmigkeiten beim Gültigkeitsdatum des Dokuments bemerkt hatten.

Eine genauere Untersuchung ergab, dass die Urkunde manipuliert worden war. Auf ihrem Handy zeigte sie einen Antrag auf Verlängerung der Erlaubnis, der sich ebenfalls als Fälschung herausstellte. Die Behörden kamen zu dem Schluss, dass sie versucht hatte, ohne gültige Genehmigung nach Deutschland einzureisen.

Gemäß den üblichen Verfahren wurde der 27-Jährigen die Einreise verweigert, und sie wurde nach Frankreich zurückgeschickt.

Der Fall unterstreicht die laufenden Bemühungen der Grenzpolizei, gefälschte Dokumente aufzuspüren. Zwar liegen für 2024 keine öffentlichen Statistiken über Abweisungen bei der Bundespolizeidirektion Offenburg vor, doch bleiben die Kontrollen streng. Reisende ohne gültige Papiere müssen weiterhin mit der sofortigen Rückführung an ihren Abreiseort rechnen.

Quelle