29 March 2026, 14:14

Gefälschter Aufenthaltstitel am Stuttgarter Flughafen führt zu Abschiebung in den Kosovo

Menschen stehen in einer Reihe an einem Flughafen-Sicherheitscheck-in, einige halten Taschen und Mobiltelefone, mit Säulen und Deckenlampen im Hintergrund.

Gefälschter Aufenthaltstitel am Stuttgarter Flughafen führt zu Abschiebung in den Kosovo

Ein 48-jähriger Reisender aus dem Kosovo wurde am 20. Mai 2025 am Flughafen Stuttgart abgewiesen. Bei einer Routinekontrolle entdeckten Grenzbeamte einen gefälschten Aufenthaltstitel. Der Mann wurde später nach Pristina zurückgeschickt und muss sich nun wegen des Verdachts der Urkundenfälschung vor Gericht verantworten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Vorfall ereignete sich, als der Passagier an der Passkontrolle des Flughafens eintraf. Die Beamten prüften seine Papiere und erkannten den Aufenthaltstitel schnell als Fälschung. Das gefälschte Dokument wurde sofort beschlagnahmt.

Die deutschen Behörden handelten umgehend: Der Mann wurde vorläufig festgehalten und am folgenden Tag mit einem Rückflug in den Kosovo gebracht. Unterdessen leiteten die Staatsanwälte ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung gegen ihn ein.

Aus öffentlichen Unterlagen geht hervor, dass es in den ersten fünf Monaten des Jahres 2025 an deutschen Flughäfen keine weiteren gemeldeten Fälle von Einreiseverweigerungen aufgrund gefälschter Dokumente gab. Es scheint sich um einen Einzelfall in diesem Zeitraum zu handeln.

Der Reisende befindet sich inzwischen wieder in Pristina, doch das juristische Verfahren in Deutschland läuft weiter. Bei einer Verurteilung drohen ihm Strafen nach deutschem Recht. Der Fall unterstreicht zudem die anhaltenden Kontrollen auf gefälschte Reisedokumente an den Grenzübergängen.

Quelle