31 March 2026, 18:15

Gorfion Green Energy präsentiert radikale Pläne für günstigere und schnellere Energiewende

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Gorfion Green Energy präsentiert radikale Pläne für günstigere und schnellere Energiewende

Gorfion Green Energy legt Reformvorschläge für beschleunigte Energiewende vor

Das Unternehmen Gorfion Green Energy mit Sitz in Konstanz hat eine Reihe von Maßnahmen vorgeschlagen, um den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Laut eigenen Angaben könnten die Pläne die Ausgaben für den Netzausbau bis 2045 um rund 123 Milliarden Euro senken – und das ohne zusätzliche finanzielle Belastungen. Im Mittelpunkt stehen Reformen des Planungsrechts, der Netzanbindung sowie der Marktstrukturen.

Ein zentraler Baustein ist die engere Zusammenarbeit zwischen Energieerzeugern, Politik und Netzbetreibern, um die Effizienz des Systems zu steigern. Zu den Kernvorschlägen gehört die Abschaffung der EEG-Förderung, die nach Ansicht von Gorfion den Strommarkt neu ausrichten würde. Stattdessen schlägt das Unternehmen einen bedarfsorientierten Ausbau der Erneuerbaren vor, mit Fokus auf Regionen mit hohem Energieverbrauch. Dies soll Versorgungsengpässe vermeiden und das Angebot besser an die lokale Nachfrage anpassen.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Schaffung eines digitalen Zwillings des deutschen Stromnetzes. Dieses virtuelle Modell würde die Transparenz erhöhen und Akteuren eine bessere Zusammenarbeit ermöglichen. Die Idee knüpft an bestehende Initiativen an, etwa die Abschaffung der EEG-Umlage im Juli 2022, die seither rund 17 Milliarden Euro pro Jahr einspart.

Gorfion regt zudem die Einführung regionaler Strompreiszonen und dynamischer Netzentgelte an. Diese sollten Investitionen in besonders geeignete Standorte lenken und netzdienliches Verhalten fördern. Mit dem Konzept der Multi-Co-Location ließe sich die bestehende Netzinfrastruktur besser nutzen, was teure Redispatch-Maßnahmen reduzieren würde.

Darüber hinaus fordert das Unternehmen vereinfachte Planungsverfahren, eine gleichberechtigte Behandlung von Energiespeichern sowie verbindliche Fristen für Netzanbindungen. Gemeinsam sollen diese Schritte den Ausbau der Erneuerbaren beschleunigen – bei gleichzeitiger Kostenkontrolle.

Die Bundesregierung hat bereits erste Entlastungen auf den Weg gebracht, etwa die Subventionierung der Übertragungsnetzkosten ab Dezember 2025 und eine dauerhafte Senkung der Stromsteuer für Industriekunden ab 2026. Bei den regionalen Preiszonen gab es jedoch bisher keine Fortschritte – eine Lücke, die Gorfions Vorschläge schließen wollen.

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Die Empfehlungen des Unternehmens zielen auf kostenneutrale Optimierungen ab, nicht auf neue Ausgaben. Würden die Maßnahmen umgesetzt, könnten sie die Netzausbaukosten deutlich senken und die Energiewende beschleunigen. Nun sucht Gorfion Green Energy die Unterstützung von Wirtschaft, Politik und Netzbetreibern, um die Ideen in die Tat umzusetzen.

Quelle