30 March 2026, 22:14

Grenzüberschreitendes Wasserstoffprojekt H2Start startet im Dreiländereck

Balkendiagramm, das die Stromerzeugung der US-Bundesstaaten nach Brennstoffquellen im Jahr 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Grenzüberschreitendes Wasserstoffprojekt H2Start startet im Dreiländereck

Neues grenzüberschreitendes Projekt soll Wasserstoffwirtschaft in der Dreiländerregion stärken

Ein neues länderübergreifendes Vorhaben soll die Wasserstoffwirtschaft in der Region an der Grenze zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz vorantreiben. Das Projekt H2Start zielt darauf ab, lokale Unternehmen bei der Entwicklung von Wasserstofftechnologien zu unterstützen und neue wirtschaftliche Chancen zu schaffen. Für die Initiative wurden Fördermittel in Höhe von 120.000 Euro von der Europäischen Union sowie dem baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus bereitgestellt.

Im Mittelpunkt des Projekts steht der Aufbau eines leistungsfähigeren Wasserstoffsektors im Dreiländereck. Unternehmen erhalten Unterstützung bei der Erkundung von Wasserstoffproduktion, -speicherung und -logistik. Zudem werden Workshops und Fachveranstaltungen organisiert, um das Know-how in diesem Bereich zu erweitern.

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Zu den zentralen Partnern zählen die 3H2-Wasserstoffinitiative und H2Saar, die Unternehmen den Einstieg in den Wasserstoffmarkt erleichtern sollen. Ein weiteres Ziel ist der Ausbau von Netzwerken durch die Einbindung neuer Akteure entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Darüber hinaus werden grenzüberschreitende Kooperationsmodelle erprobt und Best Practices mit führenden Unternehmen ausgetauscht.

H2Start ist Teil einer übergeordneten Landesstrategie zur Stärkung regionaler Wirtschaftskluster und zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Zwar wurden noch keine konkreten Vorreiter in der Region benannt, doch das Projekt soll die Grundlage für künftige Wasserstoffentwicklungen legen.

Die 120.000 Euro fließen in Workshops, Netzwerkaufbau und Wissenstransfer für lokale Betriebe. Unternehmen in der Region erhalten so Zugang zu neuen Möglichkeiten in der Wasserstofftechnologie und zu grenzüberschreitenden Partnerschaften. Das Projekt soll den Weg für eine vernetzte und nachhaltige Wasserstoffwirtschaft in der Region ebnen.

Quelle