Hessen fördert Bund der Vertriebenen mit 150.000 Euro für Kultur und Erinnerung
Sylke SchmiedtHessen fördert Bund der Vertriebenen mit 150.000 Euro für Kultur und Erinnerung
Das Land Hessen hat dem Bund der Vertriebenen (BdV) 150.000 Euro bewilligt. Die Förderung wurde im "Haus der Heimat" in Wiesbaden von Innenminister Roman Poseck bekannt gegeben. Mit der Zuwendung sollen die Bewahrung von Geschichte, Kultur und Identität deutscher Vertriebener und ihrer Nachkommen unterstützt werden.
Der Bund der Vertriebenen dokumentiert die Erfahrungen von Flucht, Vertreibung und Neuaufbau. Die hessische Landesvertretung organisiert Begegnungen, kulturelle Veranstaltungen und Diskussionsrunden, um Traditionen lebendig zu halten und den Dialog zu fördern. Der Verband vertritt Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler in der gesamten Region.
Die Förderung soll die Arbeit des BdV nachhaltig stärken und die langfristige Stabilität sichern. Ein Teil der Mittel fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, die übergeordnete Projekte koordiniert und lokale Gruppen unterstützt. Minister Poseck bezeichnete die Finanzhilfe als Zeichen der Verantwortung, des Gedenkens und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Vertreter betonten, dass Erinnerung mehr als Worte braucht – sie erfordert auch finanzielle Unterstützung. Die Mittel sollen bestehende Projekte absichern und gleichzeitig Raum für neue Initiativen schaffen. Der BdV bleibt darauf fokussiert, eine Kultur des Gedenkens für kommende Generationen zu bewahren.
Die 150.000 Euro kommen dem Bund der Vertriebenen bei der Bewahrung der Geschichte und der Pflege kultureller Verbindungen zugute. Zudem wird die Fähigkeit der Organisation gestärkt, Projekte zu steuern und regionale Gliederungen zu unterstützen. Die Entscheidung unterstreicht das Engagement Hessens, die Vergangenheit wachzuhalten und betroffene Gemeinschaften zu fördern.






