08 June 2026, 08:11

IG-BCE-Chef fordert höhere Steuern für Superreiche und Erbschaften

IG BCE fordert Spitzensteuer nur ab 100.000 Euro

IG-BCE-Chef fordert höhere Steuern für Superreiche und Erbschaften

Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE, fordert höhere Steuern für Superreiche. Seine Vorschläge umfassen Reformen bei der Erbschaftssteuer, der Einkommensgrenzen sowie die Einführung einer Vermögensabgabe. Ziel ist es, Schlüsselbereiche wie Infrastruktur und Verteidigung zu finanzieren, ohne die Wirtschaft übermäßig zu belasten.

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Vassiliadis schlägt vor, den Spitzensteuersatz um zwei bis drei Prozentpunkte anzuheben. Derzeit liegt dieser bei 42 Prozent; die Erhöhung würde die höchsten Einkommen betreffen. Zudem plädiert er dafür, die Grenze für diesen Satz von etwa 70.000 auf rund 100.000 Euro Bruttojahreseinkommen anzuheben.

Geplant ist außerdem eine neue Vermögenssteuer für Personen mit Jahreseinkünften über 200.000 Euro. Darüber hinaus unterstützt er eine zusätzliche Abgabe für die Vermögendsten, um die Ausgaben für öffentliche Infrastruktur und Landesverteidigung zu erhöhen. Zwar räumt er Bedenken der Wirtschaft gegenüber höheren Steuern auf Betriebsvermögen ein, argumentiert jedoch, dass stattdessen die Erbschaftssteuern steigen sollten.

Seine Begründung ist klar: Die Superreichen sollten einen Beitrag zur Finanzierung dieser Bereiche leisten, um langfristige wirtschaftliche Stabilität zu sichern. Durch die Fokussierung auf Erbschaften und Spitzenverdiener könne die Last gerecht verteilt und gleichzeitig das Wachstum gefördert werden.

Die Pläne sehen vor, dass Besserverdiener und große Erbschaften stärker besteuert werden. Die zusätzlichen Einnahmen fließen in Infrastruktur- und Verteidigungsprojekte. Vassiliadis betont, dass dieser Ansatz Fairness mit wirtschaftlicher Notwendigkeit in Einklang bringt.

Quelle