08 May 2026, 18:14

Jens Opitz: Vier Jahrzehnte Karriere zwischen Automobilhandel und Versicherungsbranche

Offenes Buch mit dem Titel "Mechanische Institution, zum Vorteil von Meistern, Gesellen und Lehrlingen", wahrscheinlich ein Vorschlag zur Gründung einer mechanischen Institution.

Jens Opitz: Vier Jahrzehnte Karriere zwischen Automobilhandel und Versicherungsbranche

Jens Opitz, eine langjährige prägende Persönlichkeit in der Automobil- und Versicherungsbranche, blickt auf eine Karriere zurück, die sich über mehr als vier Jahrzehnte erstreckt. Beginnend im Autohandel arbeitete er sich bis in Führungspositionen großer Unternehmen hoch – sein Werdegang umfasste Schlüsselrollen bei Mercur Assistance, der Allianz und dem ADAC.

1983 startete Opitz seine berufliche Laufbahn im Kfz-Handel, zunächst in Vertriebsstellen von VW, Audi und Porsche. Sechs Jahre später wechselte er zur ADAC-Zentrale in München, wo er sechs Jahre lang im globalen Notrufzentrum tätig war – organisiert im Schichtbetrieb rund um die Uhr.

1995 trat er in die Dienste von Mercur Assistance ein, wo er zunächst das Netzwerkmanagement verantwortete, bevor er die Leitung des Service- und Notrufzentrums übernahm. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen zum größten Assistance-Anbieter Deutschlands. Diese Wachstumsphase endete mit der Übernahme von Mercur Assistance durch die Munich Re.

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Im Jahr 2001 wechselte Opitz in die Konzernzentrale der Allianz Versicherungs-AG. Dort übernahm er vielfältige Aufgaben – als Fachanalyst, Six-Sigma-Black-Belt-Projektmanager und bevollmächtigter Zeichnungsberechtigter. Zudem vertrat er die Allianz in Arbeitsgruppen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und fungierte als technologische Schnittstelle zwischen der Unternehmensführung und den operativen Teams.

In späteren Karrierephasen konzentrierte sich Opitz auf strukturierte Daten, Schnittstellenarchitekturen und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben. Zu seinen Aufgaben zählte die Umsetzung von Datenschutzbestimmungen sowie des Digital Operational Resilience Act (DORA). Darüber hinaus leitete er die Einführung der KV-Cloud-Lösung im Rahmen des SPN-Projekts und arbeitete dabei mit DAT, Audatex und Werkstattpartnern zusammen.

In seinen letzten Jahren bei der Allianz verantwortete er den Ersatzteil- und After-Sales-Bereich, zuletzt als Leiter des After-Sales im Ersatzteilvertrieb. Rückblickend betonte er die Herausforderungen seines Werdegangs und erklärte, es wäre „eine andere Welt“ ohne die Unterstützung von Robert Seyfferth gewesen.

Opitz’ Karriere umfasste prägende Entwicklungen in der Automobilbranche, der Versicherungswirtschaft und im Bereich der digitalen Resilienz. Seine Führungsarbeit trug maßgeblich zur Expansion von Mercur Assistance und zur Implementierung zentraler technologischer Lösungen bei der Allianz bei. Auch seine Arbeit in den Bereichen Regulatorik und Datenmanagement hinterließ bleibende Spuren in der Branche.

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