26 March 2026, 22:14

Jugendlicher erleidet lebensgefährlichen Stromschlag am Bahnhof Villingen

Ein Schwarz-Weiß-Bild einer Zugkollision auf den Schienen mit Einsatzkräften in Helmen und sichtbaren Infrastruktur drumherum.

Jugendlicher erleidet lebensgefährlichen Stromschlag am Bahnhof Villingen

Schwerverletzter Jugendlicher nach Stromschlag am Bahnhof Villingen

Ein 17-Jähriger wurde am Bahnhof Villingen schwer verletzt, nachdem er auf einen abgestellten Kesselwagen geklettert war und einen elektrischen Schlag erlitten hatte. Der Vorfall in den frühen Morgenstunden des Sonntag, 15. Juni 2025, führte zur vorübergehenden Sperrung des Bahnhofs und einem Großeinsatz der Rettungskräfte.

Der Jugendliche, ein deutscher Staatsbürger, war kurz nach 3:30 Uhr auf den Waggon geklettert. Bei der Annäherung an die Oberleitung löste der 15.000-Volt-Strom – mehr als das 65-fache einer Haushaltssteckdose – einen heftigen Schlag aus. Die Elektrizität sprang in einem Lichtbogen von der Leitung auf ihn über, obwohl er sie nicht direkt berührt hatte. Er stürzte mit lebensbedrohlichen Verletzungen auf die Gleise.

Die Rettungskräfte trafen schnell ein: Notfallsanitäter, ein Notarzt, Feuerwehrleute und ein Krisenmanager der Deutschen Bahn unterstützten die Bundespolizei vor Ort. Der Jugendliche wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, während der Bahnhof bis 4:51 Uhr gesperrt blieb.

Solche Vorfälle sind kein Einzelfall. Die Bundespolizei verzeichnet fast monatlich Fälle, in denen Jugendliche auf Wagons, Strommasten klettern oder sogar auf S-Bahnen "surfen". Thomas Schlageter, Präventionsbeamter beim Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein, warnt seit Langem: Bahnanlagen seien kein Spielplatz. Oberleitungen führen tödliche Spannung, und schon die Nähe kann tödliche Lichtbögen auslösen.

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Die Verletzungen des Jugendlichen unterstreichen die extremen Gefahren, die vom Betreten von Bahnanlagen ausgehen. Die Behörden betonen erneut, dass Oberleitungen, Wagons und Gleise absolut tabu sind. Rettungskräfte, darunter Polizei und medizinische Teams, waren im Einsatz, bevor der Bahnhof wieder freigegeben wurde.

Quelle