17 June 2026, 16:02

Krach fordert Solidaritätssteuer für Topverdiener – wer soll zahlen?

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

Krach fordert Solidaritätssteuer für Topverdiener – wer soll zahlen?

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, schlägt eine neue Steuer für Spitzenverdiener vor

Steffen Krach, der Spitzenkandidat der SPD für die Berliner Wahlen, hat eine neue Abgabe für gut Verdienende ins Spiel gebracht: eine sogenannte „Solidaritätssteuer für die Zukunft“. Damit sollen die reichsten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland stärker zur Kasse gebeten werden. Das Vorhaben zielt darauf ab, die wachsende Ungleichheit zu verringern und dringende soziale Prioritäten zu finanzieren.

Die geplante Steuer würde einen Zuschlag von fünf Prozent auf Jahreseinkommen über 300.000 Euro für Alleinstehende erheben. Bei verheirateten Paaren läge die Grenze bei 500.000 Euro. Die Regelung soll bis 2030 gelten.

Krach argumentiert, die Abgabe werde helfen, das Vertrauen in den Reformprozess wiederherzustellen. Gleichzeitig solle sie Spielraum für Steuersenkungen an anderer Stelle schaffen. Die Einnahmen flössen in Bildung und die Unterstützung von Familien.

Scharf kritisiert er die geplanten Sparmaßnahmen, die vor allem schwache Bevölkerungsgruppen treffen – darunter Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner, pflegende Angehörige, Auszubildende und Studierende. Krach betont, die SPD müsse diese Menschen davor schützen, die Hauptlast der Kürzungen tragen zu müssen.

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Aus seiner Sicht tut die Partei zu wenig, um die Stärken der sozialen Demokratie zu verdeutlichen. Die Steuer könnte seiner Meinung nach die öffentliche Akzeptanz für weitergehende Sozialreformen erhöhen.

Die geplante Abgabe würde ausschließlich Spitzenverdiener belasten und bis 2030 gelten. Die Mittel sollen Bildung und Familien fördern sowie die Steuerlast für andere Bürger verringern. Krach hofft, dass das Vorhaben den sozialen Zusammenhalt stärkt und das Vertrauen in die Regierungspolitik festigt.

Quelle