28 June 2026, 08:09

Lindner nennt Rentenkommissions-Vorschläge einen "gemischten Sack" – und lehnt Vollumsetzung ab

Lindner würde nicht den Rentenpaket absegnen

Lindner nennt Rentenkommissions-Vorschläge einen "gemischten Sack" – und lehnt Vollumsetzung ab

Christian Lindner, Vorsitzender der FDP, hat sich zu den jüngsten Vorschlägen der Rentenkommission geäußert. Er bezeichnete sie als „gemischten Sack“ – mit Rückschritten, aber auch Fortschritten hin zu mehr Generationengerechtigkeit. Seine Stellungnahme fällt in eine Phase, in der die Regierung prüft, wie sich die Empfehlungen in Gesetzesform gießen lassen.

Lindner machte deutlich, dass er ein vollständiges Gesetzespaket auf Basis aller 33 Vorschläge nicht unterstützen werde. Zwar lobte er das Papier als „solide Handwerksarbeit“, von einem Meisterwerk wollte er jedoch nicht sprechen. Diese zurückhaltende Haltung spiegelt seine grundsätzlichen Vorbehalte gegen den Plan wider.

Besonders kritisch äußerte er sich zu zwei Punkten: Zum einen lehnt er die geplante Einbeziehung von Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung ab. Dies verschärfe den demografischen Druck, statt ihn zu verringern, argumentierte er. Zum anderen übt er Kritik an der Verknüpfung höherer Rentenbeiträge mit der kapitalgedeckten Altersvorsorge.

Trotz seiner Bedenken zeigte Lindner jedoch kein Interesse daran, die Vorlage zu einer umfassenden Rentenreform voranzutreiben. Stattdessen kündigte er an, sich auf „neue und spannendere Herausforderungen“ zu konzentrieren.

Die Haltung des FDP-Chefs deutet auf Widerstand gegen zentrale Elemente des Rentenkonzepts hin. Seine Weigerung, alle 33 Empfehlungen zu unterstützen, könnte der Regierung die Umsetzung erschweren. Die Debatte über Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit im Rentensystem dürfte damit weitergehen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle