17 June 2026, 17:18

Linksextreme Gewalt in Deutschland steigt um 42 Prozent – Hessen und Sachsen fordern härteres Durchgreifen

Hessen fordert Überprüfung des 'Indymedia'-Verbots

Linksextreme Gewalt in Deutschland steigt um 42 Prozent – Hessen und Sachsen fordern härteres Durchgreifen

Politisch motivierte Straftaten in Deutschland sind drastisch um etwa 35 Prozent angestiegen und erreichten über 13.000 Fälle. Der Anstieg hat Forderungen nach schärferen Maßnahmen von regionalen Spitzenpolitikern ausgelöst, insbesondere in Hessen und Sachsen.

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Gewalttaten durch linksextreme Täter verzeichneten einen deutlichen Anstieg um 42,6 Prozent, mit 1.087 registrierten Vorfällen. In Hessen hat sich die Zahl der gewaltsamen Straftaten mehr als verdoppelt und stieg um etwa 153 Prozent.

Die Innenminister von Hessen und Sachsen drängen nun auf härteres Vorgehen gegen linksextremistische Gewalt. Hessen fordert eine aktualisierte bundesweite Einschätzung der gewaltbereiten Linksextremismus-Szene. Zudem wird eine Prüfung eines möglichen Verbots der Plattform Indymedia verlangt und vorgeschlagen, systematische Einreise- und Aufenthaltsverbote für mutmaßlich gewaltbereite Linksextremisten zu prüfen.

Sachsen setzt sich für eine gemeinsame Bundes- und Länderdatenbank zu Linksextremismus ein. Der Freistaat will zudem die Überwachung der linksextremen Szene intensivieren, um der wachsenden Bedrohung zu begegnen.

Beide Bundesländer mahnen abgestimmte Maßnahmen an, um den Anstieg extremistischer Aktivitäten einzudämmen. Zu den Vorschlägen gehören neue Datenbanken, Verbote und strengere Überwachungsmaßnahmen, um die zunehmende Zahl gewalttätiger Vorfälle im Zusammenhang mit linksextremen Gruppen zu bekämpfen.

Quelle