Mainz: Eltern und Polizei warnen vor lebensgefährlichen Schulwegen für Kinder
Dietlind Grein GrothMainz: Eltern und Polizei warnen vor lebensgefährlichen Schulwegen für Kinder
Eltern und Polizei in Mainz schlagen Alarm: Gefährliche Straßenüberquerungen für Schulkinder
Eltern und die Polizei in Mainz zeigen sich besorgt über die riskanten Bedingungen für Kinder, die auf dem Weg zur Schule Straßen überqueren müssen. Trotz grüner Ampeln für Fußgänger halten Autofahrer häufig nicht an – und setzen damit junge Schüler einer Gefahr aus. Die Situation hat zu Forderungen nach mehr Sensibilisierung und strengeren Kontrollen geführt.
Christian Voigt, ein Vater, der täglich Kinder aus dem Lauterenviertel zur Eisgrub-Grundschule begleitet, beschreibt die Überquerungsstellen als durchgehend gefährlich. Er berichtet, dass sich wenig geändert habe: Viele Fahrer missachteten weiterhin die Vorfahrt der Fußgänger. Seine Beobachtungen decken sich mit den Angaben der Mainzer Polizei, die bestätigt, dass Autofahrer oft falsch einschätzen, ob sie die Kreuzung noch vor Rot passieren können.
Der dichte Berufsverkehr am Morgen – verschärft durch Straßensperrungen und Baustellen – verschlimmert die Lage zusätzlich. Autos und Stadtbusse halten regelmäßig auf Zebrastreifen, versperren so den sicheren Überweg. In der Rheinstraße behindern zudem parkende Fahrzeuge die Schulwege der Kinder.
Die Polizei kündigte an, die Schulrouten und den allgemeinen Verkehr weiterhin regelmäßig zu überwachen. Zwar wurden keine neuen Maßnahmen bekannt gegeben, doch Beamte werden Verstöße weiterhin mit Verwarnungen und Strafen ahnden.
Die Risiken für junge Fußgänger bleiben besonders zu Stoßzeiten bestehen. Die Polizei setzt weiterhin auf die Durchsetzung bestehender Verkehrsregeln – mit Verwarnungen und Bußgeldern für diejenigen, die Zebrastreifen blockieren oder ignorieren. Bislang haben die Behörden jedoch keine weiteren Schritte zur Verbesserung der Sicherheit angekündigt.






