09 June 2026, 12:13

Maschinenbau-Exporte brechen zum zweiten Mal in Folge ein – China und USA verlieren an Bedeutung

Maschinenbauer im Südwesten Deutschlands exportieren weniger

Maschinenbau-Exporte brechen zum zweiten Mal in Folge ein – China und USA verlieren an Bedeutung

Deutsche Maschinenbauexporte gehen zweitmals in Folge zurück

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Die Ausfuhren der deutschen Maschinenbauindustrie sind nun bereits das zweite Jahr in Folge gesunken. Die Branche sieht sich wachsenden Herausforderungen gegenüber, da wichtige Absatzmärkte schrumpfen und der Wettbewerb schärfer wird. Aktuelle Zahlen zeigen Verschiebungen in den Handelspartnerschaften sowie eine nachlassende Nachfrage im Ausland.

Die USA blieben zwar der bedeutendste Exportmarkt, doch gingen die Lieferungen um 8,1 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro zurück. Trotz dieses Rückgangs behielten sie die Spitzenposition vor anderen Handelspartnern.

Frankreich überholte China und stieg zum zweitwichtigsten Absatzmarkt auf. Die Exporte dorthin stiegen um 6,1 Prozent auf 830 Millionen Euro. Gleichzeitig brachen die Lieferungen nach China drastisch um 24 Prozent ein und beliefen sich auf 760 Millionen Euro.

Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA in Baden-Württemberg, nannte zwei Hauptgründe für die negative Entwicklung: den zunehmenden Konkurrenzdruck durch chinesische Hersteller sowie eine Abschwächung der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen. Beide Faktoren belasten die exportabhängige Branche erheblich.

Der Maschinenbau steht nun vor einem schwierigeren globalen Umfeld. Angesichts rückläufiger Exporte nach China und in die USA müssen sich die Unternehmen an die veränderte Nachfrage anpassen. Die jüngsten Zahlen deuten darauf hin, dass neue Strategien nötig sind, um der verschärften Konkurrenz und den nachlassenden Handelsbeziehungen entgegenzuwirken.

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