Massencrash auf der A6: Drei Fahrzeuge nach Kontrollverlust kollidiert
Dietlind Grein GrothMassencrash auf der A6: Drei Fahrzeuge nach Kontrollverlust kollidiert
Massencarambolage auf der A6 zwischen Viernheim und Mannheim
In den frühen Morgenstunden des Freitags ereignete sich auf der Autobahn A6 zwischen Viernheim und Mannheim ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen. Auslöser war ein Hyundai-Fahrer, der in Höhe des Rasthofs Linsenbühl die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Bereits am Dienstagabend hatte es auf derselben Strecke einen separaten, aber zusammenhängenden Unfall mit zwölf beteiligten Fahrzeugen gegeben, ausgelöst durch einen Reifenplatzer.
Die Kollision am Freitag spielte sich kurz nach 2:00 Uhr morgens ab: Ein 23-jähriger Hyundai-Fahrer kam plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Leitplanke und schleuderte zurück auf die Straße, wo das Fahrzeug quer in der mittleren Spur zum Stehen kam.
Ein 22-jähriger Nissan-Fahrer kollidierte daraufhin mit dem stehenden Hyundai. Nur Augenblicke später versuchte ein 24-jähriger Land-Rover-Fahrer, dem Hyundai auszuweichen, stieß jedoch mit dem Nissan zusammen. Sowohl der Hyundai als auch der Nissan wurden als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft – die Schäden belaufen sich jeweils auf etwa 25.000 Euro. Der Land Rover erlitt Reparaturkosten in Höhe von rund 5.000 Euro.
Die beiden jüngeren Fahrer wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, erlitten jedoch keine schweren Verletzungen. Aufgrund ausgetretener Flüssigkeiten musste die Fahrbahn gereinigt werden, während die Reparatur der beschädigten Leitplanken und Schutzeinrichtungen voraussichtlich etwa 10.000 Euro kosten wird.
Bereits früher in der Woche hatte es auf demselben Autobahnabschnitt einen separaten Vorfall gegeben: Am Dienstagabend waren zwölf Fahrzeuge nach einem Reifenplatzer verwickelt gewesen.
Die A6 bleibt zwar befahrbar, doch die Instandsetzung der Leitplanken und Markierungen läuft noch. Die Behörden melden derzeit keine weiteren Behinderungen. Die Gesamtschadenssumme beider Unfälle wird voraussichtlich 65.000 Euro übersteigen.






