Massive Polizeikontrollen vor Champions-League-Finale in München
Dietlind Grein GrothMassive Polizeikontrollen vor Champions-League-Finale in München
Vor dem Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und Inter Mailand hat die Polizei umfangreiche Kontrollen an Grenzübergängen und auf Zugstrecken durchgeführt. An der Aktion waren mehrere deutsche und französische Einheiten beteiligt, darunter Beamte der Police Nationale aus Paris. Die Behörden konzentrierten sich auf die Sicherheit und die Verhinderung unerlaubter Reisen zum Spielort in München.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg leitete den Einsatz, unterstützt von Kräften aus Bad Bergzabern, Hünfeld und der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit aus Stuttgart. Gemischte deutsch-französische Teams, darunter französische Beamte mit Kenntnissen über lokale Fangruppen, nahmen an den Kontrollen teil.
Kontrollpunkte wurden an zentralen Orten eingerichtet: Wintersdorf, Altenheim, der Kehler Europabrücke, Rheinau sowie am Grenzübergang Iffezheim. Zudem überwachten die Beamten relevante Zugverbindungen aus Paris. Bei den Inspektionen beschlagnahmten sie Pyrotechnik, verbotene Gegenstände und Vermummungsutensilien.
Vier Personen wurde nach einer Risikobewertung die Einreise verweigert, da der Verdacht bestand, sie wollten zum Spiel reisen. Die Polizei dokumentierte zudem Verstöße gegen das Kannabiskonsumgesetz und das Waffengesetz. Der Einsatz fand während der Anreisephase statt und sorgte für strenge Kontrollen vor dem Finale.
Polizeidirektor Tobias Lehmann zeigte sich später zufrieden mit dem Ergebnis des Einsatzes. Die Kontrollen hätten verbotene Gegenstände aufgedeckt und verhindert, dass gefährdete Personen das Stadion erreichten. Über die durchgeführten Maßnahmen hinaus wurden offiziell keine weiteren Sicherheitsvorkehrungen ergriffen.






