Metro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für mehr Nachhaltigkeit
Dietlind Grein GrothMetro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für mehr Nachhaltigkeit
Metro Logistics führt ein neues Energiemanagementsystem an seinen deutschen Standorten ein. Der flexOn-Dienst, entwickelt vom Unternehmen encentive, wird zunächst im Logistikzentrum des Konzerns in Marl eingeführt. Ziel ist es, den Energieverbrauch, die hauseigene Solarstromerzeugung und die Systemsteuerung an mehreren Standorten zu optimieren.
Am Standort Marl ist bereits eine große Dach-Solaranlage mit einer installierten Leistung von rund 18 Megawatt Peak (MWp) in Betrieb. flexOn wird Echtzeitdaten nutzen, um den Energieverbrauch, die Stromerzeugung und die Systemlasten zu überwachen. Diese Informationen ermöglichen die automatisierte Steuerung von Geräten mit hohem Energiebedarf, etwa Kühlanlagen und Elektro-Staplern.
Das System wird die Aufladung der Stapler priorisieren, wenn die Solarstromerzeugung hoch oder der Strompreis niedrig ist. Zudem wird es Lasten verschieben, um die Nachfrage an die Netzkapazität und Kosteneinsparungen anzupassen. Ellen Rupprath, Energiemanagerin bei der Metro Logistics Germany GmbH, betonte, dass die Plattform eine zuverlässige, standortübergreifende Datengrundlage für die Steuerung der Energieflüsse und die Unterstützung betrieblicher Entscheidungen bietet.
Nach der Pilotphase in Marl plant das Unternehmen, flexOn an fünf weiteren Standorten einzuführen. Langfristiges Ziel ist es, den Eigenverbrauch von Solarstrom zu steigern, Spitzenlasten zu reduzieren und die Gesamtenergiekosten zu senken. Die Plattform wird es Metro Logistics ermöglichen, den Energieverbrauch besser an die Erzeugung und die Strompreise anzupassen. Durch die Steigerung der Effizienz und die Senkung der Kosten unterstützt das System die übergeordneten Nachhaltigkeits- und Betriebsziele des Unternehmens. Nach dem Pilotprojekt in Marl folgt die Ausweitung auf weitere Standorte.






