27 April 2026, 06:18

MVV-Chef Müller begrüßt EEG-Reform als Durchbruch für Windkraft und Solarenergie

Säulendiagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland vergleicht, mit begleitendem erklärendem Text.

MVV-Chef Müller begrüßt EEG-Reform als Durchbruch für Windkraft und Solarenergie

Georg Müller, Vorstandsvorsitzender von MVV Energie, unterstützt den Regierungsentwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Die geplanten Änderungen sollen den Ausbau von Windkraft an Land und Solarenergie in ganz Deutschland beschleunigen. Müller sieht in der Novelle einen entscheidenden Schritt, um die seit langem bestehenden Verzögerungen beim Wachstum der grünen Energien zu überwinden.

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MVV Energie, einer der größten Energiekonzerne Deutschlands, beschäftigt rund 6.100 Mitarbeiter und erzielte 2019 einen Umsatz von etwa 4 Milliarden Euro. Das EEG war vor 20 Jahren unter der rot-grünen Koalition eingeführt worden, um Ökostrom durch feste Einspeisevergütungen zu fördern. Nun will das Wirtschaftsministerium mit neuen Maßnahmen den Ausbau der Windkraft an Land vorantreiben. Müller begrüßt insbesondere Pläne, die Ausschreibungsmengen für Windparks zu erhöhen und Beschränkungen in norddeutschen Regionen aufzuheben.

Er unterstützt zudem die vorgeschlagene "Südquote", die ein angepasstes Vergütungsmodell vorsieht, um mehr Windprojekte in Süddeutschland anzuregen. Bei der Solarenergie plädiert Müller für eine Pflicht zur Installation von Solaranlagen auf Neubauten sowie die Nutzung von brachliegenden Agrarflächen für Photovoltaik. Gleichzeitig warnt er davor, dass zähe Diskussionen den Fortschritt bremsen könnten.

Müller verweist auf den jüngsten Aufschwung der Solarenergie, der durch sinkende Kosten getrieben werde, und befürwortet neue Regelungen für Mieterstrommodelle. Er betont die Dringlichkeit, den Stau beim Ausbau der Erneuerbaren zu beseitigen, und fordert eine zügige Umsetzung der EEG-Reform. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, den Wind- und Solarausbau durch höhere Ausschreibungsvolumina und regionale Anreize zu beschleunigen. Müllers Unterstützung spiegelt die breite Forderung der Branche nach schnelleren Fortschritten wider. Sollte das Vorhaben verabschiedet werden, wäre es die bedeutendste Überarbeitung des EEG seit Jahren.

Quelle