Rainer begrüßt GAP-Reform als Schlüssel für Europas Landwirtschaftszukunft
Hiltraud HamannRainer begrüßt GAP-Reform als Schlüssel für Europas Landwirtschaftszukunft
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die neuen Vorschläge zur Reform der gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) begrüßt. Die Pläne stammen vom Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Norbert Lins. Rainer betrachtet die Änderungen als entscheidend für die Zukunft der Landwirtschaft in Europa.
Der Minister betonte die zentrale Rolle der Landwirtschaft für die Ernährungssicherheit, Arbeitsplätze und die regionale Entwicklung. Er argumentierte, dass starke, wettbewerbsfähige Betriebe der Schlüssel zu Europas strategischer Unabhängigkeit seien. Ohne sie, warnte er, könnte die Lebensmittelversorgung des Kontinents gefährdet sein.
Rainer lobte den Fokus der Reform auf junge und neue Landwirtinnen und Landwirte und bezeichnete den Generationswechsel als unverzichtbar für die europäische Landwirtschaft. Zudem unterstützte er Pläne, kleineren Betrieben mehr Förderung für ihre ersten Hektar zu gewähren. Dies werde, so seine Überzeugung, ländliche Gemeinden stärken.
Der Minister verglich eine GAP ohne ländliche Entwicklung mit einem Haus, dem eine tragende Säule fehlt. Er spricht sich entschieden für die Beibehaltung der zweisäuligen Struktur der Politik aus, da er sie als notwendig für Ausgleich und Stabilität erachtet.
Rainers Unterstützung signalisiert eine starke deutsche Rückendeckung für die vorgeschlagenen Reformen. Diese zielen darauf ab, die Betriebe zu stärken, Neueinsteiger zu fördern und die landwirtschaftliche Zukunft Europas zu sichern. Die nächsten Schritte hängen von den weiteren EU-Verhandlungen ab.






