30 June 2026, 18:23

Rentenkommission plant Anhebung des Renteneintrittsalters – doch die Deutschen lehnen ab

Umfrage: Mehrheit lehnt spätere Rente ab

Rentenkommission plant Anhebung des Renteneintrittsalters – doch die Deutschen lehnen ab

Die Rentenkommission hat eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67,5 Jahre bis 2041 vorgeschlagen. Die öffentliche Meinung zu diesem Plan bleibt jedoch tief gespalten – sowohl entlang politischer als auch regionaler Linien.

Eine Mehrheit der Deutschen lehnt die Erhöhung des Renteneintrittsalters ab. Insgesamt sprechen sich 62 Prozent der Bevölkerung gegen eine Anhebung aus, während nur 29 Prozent den geplanten Anstieg auf 67,5 Jahre befürworten. Besonders ausgeprägt ist die Ablehnung in Ostdeutschland, wo 73 Prozent die Idee ablehnen.

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Die politische Zugehörigkeit spielt eine erhebliche Rolle bei der Meinungsbildung. Unter den Anhängern der Linken lehnen 77 Prozent die Veränderung ab. Bei AfD-Sympathisanten ist der Widerstand noch stärker: 84 Prozent sprechen sich dagegen aus. Demgegenüber unterstützen 58 Prozent der Union-Wähler und 55 Prozent der Grünen-Anhänger die Anhebung. Selbst unter Erwerbstätigen lehnen 68 Prozent den Vorschlag ab.

Der Plan der Rentenkommission stößt auf breite Ablehnung. Die meisten Deutschen – insbesondere in Ostdeutschland und in bestimmten politischen Lagern – wehren sich gegen die Vorstellung, länger arbeiten zu müssen. Unterstützung findet die schrittweise Erhöhung auf 67,5 Jahre nur bei einer Minderheit.

Quelle