13 June 2026, 16:09

Reul greift Fußballvereine an: "Sicherheit ist keine Verhandlungsmasse"

Reul kritisiert Fußballclubs wegen der Behandlung von Stadionrowdys

Reul greift Fußballvereine an: "Sicherheit ist keine Verhandlungsmasse"

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul hat Fußballvereine für ihren Umgang mit Stadionrowdys scharf kritisiert. Er betont, dass die Sicherheit in Stadien eine staatliche Aufgabe sei und keine finanzielle Belastung, über die die Vereine diskutieren müssten.

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Reul wirft den Clubs vor, oft zu zögern, gegen Störer vorzugehen, aus Angst vor Reaktionen der eigenen Ultra-Fans. Er besteht darauf, dass die Vereine Verantwortung übernehmen und Rädelsführer zügig identifizieren und zur Anzeige bringen müssen.

Um hier einen Wandel zu erzwingen, schlägt Reul neue Gesetze vor, die Vereine für übermäßige Verzögerungen bei der Ahndung von Vorfällen bestrafen sollen. Zudem fordert er strengere Regeln für die Stadionabsicherung und die Erkennung von Störern. Reul lehnt es ab, dass Vereine Polizeieinsätze privat finanzieren. Seine Maßnahmen zielen darauf ab, das Vorgehen gegen Gewalttäter zu beschleunigen und die Rolle des Staates bei der Gewährleistung der Sicherheit klar zu definieren. Im Mittelpunkt steht weiterhin, die Vereine für ihren Beitrag zur Aufrechterhaltung der Ordnung zur Verantwortung zu ziehen.

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