Rhein-Frühlingsfest 2026: Traditionelles Feuerwerk kehrt nach Drohnen-Experiment zurück
Sylke SchmiedtRhein-Frühlingsfest 2026: Traditionelles Feuerwerk kehrt nach Drohnen-Experiment zurück
Das Rhein-Frühlingsfest 2026 bringt traditionelles Feuerwerk zurück – nach der Drohnen-Lichtshow des Vorjahres
Auf starken öffentlichen Wunsch hin kehrt das Rhein-Frühlingsfest 2026 zum klassischen Feuerwerk zurück, nachdem im vergangenen Jahr eine Drohnenshow zu sehen war. Das Fest ist täglich von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet, an Wochenenden und Feiertagen länger.
Im Vorjahr hatte Mainz das übliche Feuerwerk zum Johannisnacht-Fest durch eine Drohnen-Lichtshow ersetzt. Die Entscheidung folgte Bedenken hinsichtlich der Umweltbelastung und eines Wandels in der öffentlichen Meinung. Marianne Grosse, damals Leiterin der Kulturabteilung, unterstützte den Wechsel und argumentierte, dass Drohnen besser zu ökologischen Werten passten.
Die Drohnenshow kostete über 30.000 Euro – mehr als das Doppelte des Preises für traditionelles Feuerwerk. Trotz der höheren Ausgaben sprach sich Bürgermeister Nino Haase für die Drohnen aus, da sie visuell beeindruckender seien und weniger Emissionen verursachten. Doch die Rückmeldungen der Bevölkerung zeigten eine klare Präferenz für Feuerwerk, woraufhin die Veranstalter umdachten.
Für 2026 hat der Festausschuss zwei Feuerwerke geplant: eines zur Eröffnung und ein weiteres am Samstag, den 11. April. Marco Sottile, Vorsitzender des Ausschusses, betonte, dass man zwar neue Ideen ausprobiere, aber auch die Tradition achten müsse. Die Shows werden eigenständig finanziert und organisiert – ohne Rückgriff auf den städtischen Haushalt.
Die Rückkehr zum Feuerwerk zeigt, wie das Fest zwischen öffentlicher Meinung und Innovation abwägt. Besucher können sich auf tägliche Veranstaltungen von mittags bis in den späten Abend freuen, mit verlängerten Öffnungszeiten am Wochenende. Die Reaktionen werden genau beobachtet, um künftige Ausgaben des Rhein-Frühlingsfests zu gestalten.






