25 March 2026, 10:12

Ruhrgebiet feiert Kultur, Fußballtradition und persönliche Neuanfänge

Ein Porträt eines Mannes mit langen Haaren und einem ernsten Gesichtsausdruck, der dem Betrachter gegenübersteht, neben einer Frau, die ein Kind hält und einen sanften Gesichtsausdruck hat, beide direkt in die Kamera schauen.

Ruhrgebiet feiert Kultur, Fußballtradition und persönliche Neuanfänge

Eine neue Saison für Kultur und Gemeinschaft im Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet beginnt eine neue Saison für kulturelle und gemeinschaftliche Projekte: Thorsten Bihegue übernimmt die Leitung des Jungen Schauspielhauses in Bochum, während eine langjährige Hobbyfußballmannschaft in Castrop-Rauxel ihre Tradition pflegt. Gleichzeitig bereitet ein bulgarischer Fotograf eine Ausstellungsreihe intimer Porträts von Vätern und Söhnen vor, und eine lokale Frau feiert einen Neuanfang nach Jahren ohne festes Zuhause.

Der Theatermacher Thorsten Bihegue hat offiziell seine neue Rolle als Leiter des Jungen Schauspielhauses in Bochum angetreten. Er folgt auf Cathrin Rose und übernimmt damit eine Position, die die künstlerische Ausrichtung des Hauses in den kommenden Jahren prägen wird.

In Castrop-Rauxel trifft sich seit über zwei Jahrzehnten eine Gruppe von Hobbysportlern zum Fußballspielen. Unter ihnen ist Micky Beisenherz, bekannt als Podcast-Host und TV-Moderator. Ihre Spiele sind fester Bestandteil des lokalen Gemeinschaftslebens.

Eine andere Art von Verbindung hält der bulgarische Fotograf Valery Poshtarov in seiner neuesten Arbeit fest. Jahre lang reiste er durch Europa, um Väter und ihre erwachsenen Söhne zu fotografieren, die sich an den Händen halten. Das daraus entstandene Buch bodo erscheint am 1. Oktober. Die Bilder erkunden Themen wie Männlichkeit, generationenübergreifende Bindungen und kulturelle Vielfalt – ihr Einfluss auf gesellschaftliche Einstellungen bleibt jedoch noch abzuwarten. Für den Fotografen dient die Serie zudem als Sprungbrett, um weitere Vater-Sohn-Geschichten zu teilen.

Ebenfalls in der Region geben eine Ausstellung und ein Buch mit dem Titel DortmUnderground 1978–1998 Einblicke in zwei bewegte Jahrzehnte in Dortmund. Die Fotos zeigen soziale Zusammenhänge, Generationenkonflikte und sich wandelnde Identitäten dieser Ära.

Seit sechs Jahren schafft Thomas Koch mit seiner Veranstaltungsreihe Räume für Dialoge, in denen Menschen zusammenkommen, um zuzuhören und Ideen auszutauschen. Seine Arbeit bringt weiterhin Fremde ins Gespräch.

Nach fast vier Jahren auf der Straße und in Notunterkünften ist Birgit nun in ihre eigene Wohnung gezogen. Der Umzug markiert das Ende einer langen Phase der Unsicherheit und den Beginn eines stabileren Lebensabschnitts.

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Die Region erlebt in dieser Saison sowohl Kontinuität als auch Wandel: Neue Führungskräfte wie Bihegue prägen das Junge Schauspielhaus, während langjährige Initiativen wie Kochs Dialogformate oder die Castrop-Rauxeler Fußballmannschaft bestehen bleiben. Poshtarovs Fotografie und das DortmUnderground-Projekt bewahren persönliche und kollektive Geschichten, und Birgits Wohnungsbezug zeigt die greifbaren Erfolge lokaler Unterstützungssysteme. Jede dieser Entwicklungen trägt zur dynamischen kulturellen und sozialen Landschaft der Region bei.

Quelle