Sabotage an der Rheintalbahn: Betonplatten stoppen ICE-Zug bei Willstätt
Sylke SchmiedtSabotage an der Rheintalbahn: Betonplatten stoppen ICE-Zug bei Willstätt
Bundespolizei ermittelt nach vorsätzlichem Angriff auf die Rheintalbahn bei Willstätt
Unbekannte Täter hatten Betonplatten und ein Kabel auf den Gleisen platziert, was zu erheblichen Behinderungen im Zugverkehr führte. Durch den Vorfall wurde ein Kabel durchtrennt, sodass Schranken an einem Bahnübergang dauerhaft geschlossen blieben. Der Zugverkehr musste vorübergehend eingestellt werden.
Der Angriff ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 5. April, als ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug gegen 5:41 Uhr auf die Hindernisse traf. Durch den Aufprall riss ein wichtiges Kabel, wodurch die Schranken des Bahnübergangs blockiert wurden. Während der Reparaturarbeiten kam es zu kleineren Verspätungen für Fahrgäste, da der Zugbetrieb zeitweise ruhen musste.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg leitet die Ermittlungen. Bisher gibt es laut Behörden keine Hinweise auf mögliche Tatverdächtige. Das genaue Ausmaß des Sachschadens wird noch geprüft.
Medienanfragen zum Fall können an Dieter Hutt gerichtet werden. Für weitere Informationen steht die E-Mail-Adresse [email protected] zur Verfügung.
Der Vorfall hat Bedenken hinsichtlich der Bahnsicherheit in der Region geweckt. Die Bundespolizei untersucht weiterhin den Tatort, bisher gab es jedoch keine Festnahmen. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden versuchen, die Verantwortlichen zu identifizieren.






