23 March 2026, 16:13

Sabotageverdacht: Zug kollidiert bei Offenburg mit Metallteil auf Gleisen

Eisenbahnschiene mit Graffiti an der Seite, umgeben von Gelöndern, Pfosten, Lichtern, Drähten und Bäumen, mit Schnee bedeckt und mit einem sichtbaren Himmel im Hintergrund.

Sabotageverdacht: Zug kollidiert bei Offenburg mit Metallteil auf Gleisen

Zug bei Offenburg fährt gegen Hindernis – Ermittler prüfen Sabotageverdacht

Am Abend des 19. September 2025 ist eine Regionalbahn in der Nähe von Offenburg mit einem Gegenstand auf den Gleisen kollidiert. Der Zusammenstoß verursachte leichte Schäden an der Lokomotive, die Fahrgäste blieben jedoch unverletzt. Die Behörden gehen nun von einer mutmaßlich vorsätzlichen Sabotage aus und haben die Ermittlungen aufgenommen.

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Der Vorfall ereignete sich gegen 20:45 Uhr, als der in Richtung Basel fahrende Zug auf eine Metallabdeckung für Kabel prallte, die auf den Schienen platziert worden war. Das Hindernis befand sich am südlichen Ende des Offenburger Bahnhofs. Verletzte gab es nicht, doch die Lokomotive erlitt leichte Beschädigungen.

Die Bundespolizei stuft den Fall als gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ein. Zeugen, die Hinweise auf mögliche Täter haben, werden aufgefordert, sich bei der Inspektion Offenburg zu melden.

Es handelt sich nicht um den ersten Vorfall dieser Art in Deutschland in diesem Jahr. Bereits im Frühjahr 2025 hatte ein 35-Jähriger in Hünfeld (Osthessen) eine Signalbrücke bestiegen, wodurch es zu Verspätungen bei elf Zügen gekommen war. Wie viele ähnliche Zwischenfälle es bundesweit bisher gegeben hat, ist jedoch nicht genau bekannt.

Die Ermittlungen zum Vorfall in Offenburg dauern an. Die Behörden konzentrieren sich darauf, die Verantwortlichen für das Platzieren des Hindernisses ausfindig zu machen. Personen mit relevanten Informationen werden gebeten, die Bundespolizei bei ihren Nachforschungen zu unterstützen.

Quelle