Salzgitter-Bad startet Millionenprojekt zur Aufwertung der Ostsiedlung bis 2028
Angelo BriemerSalzgitter-Bad startet Millionenprojekt zur Aufwertung der Ostsiedlung bis 2028
In Salzgitter-Bad hat ein großes Sanierungsprojekt begonnen, um das Viertel Ostsiedlung wiederzubeleben. Die Stadt Salzgitter treibt das Vorhaben voran und fungiert dabei sowohl als Geldgeberin als auch als Eigentümerin der Immobilien. Offiziell gestartet wurden die Arbeiten am 17. Juni 2023 mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung.
Das Projekt umfasst 38 Wohngebäude in der Rheinstraße und der Engeroder Straße mit insgesamt 146 Wohnungen. Alle Gebäude erhalten eine äußerliche Aufwertung, darunter Fassadendämmung, neue Fenster und neugestaltete Außenbereiche. Sechs Gebäude werden zudem komplett innen saniert, wobei einige Wohnungen erweitert werden; die übrigen 32 folgen in späteren Bauabschnitten.
Die Häuser Rheinstraße 3 und 12 dienen als Pilotprojekte und werden barrierefrei sowie rollstuhlgerecht umgebaut, inklusive des Einbaus externer Aufzüge. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 15,4 Millionen Euro, wovon 12,2 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln stammen. Die Fertigstellung ist für Mitte 2028 geplant.
Oberbürgermeister Frank Klingebiel betonte, das Ziel sei es, dem Viertel seinen früheren Charme zurückzugeben. Die Stadt hatte die Immobilien zuvor im Rahmen ihrer Stadterneuerungsstrategie erworben. Offizielle bezeichnen das Projekt als Leuchtturmvorhaben für eine nachhaltige Aufwertung des Gebiets.
Die Sanierungen sollen den Wohnungsbestand modernisieren und die Barrierefreiheit verbessern. Das Projekt soll bis Mitte 2028 abgeschlossen sein, wobei erhebliche öffentliche Fördergelder fließen. Die Stadtführung erhofft sich davon weitere positive Impulse für die Entwicklung der Ostsiedlung.
