Salzgitter streitet: Soll das Bergbau-Denkmal umziehen oder bleiben?
Angelo BriemerSalzgitter streitet: Soll das Bergbau-Denkmal umziehen oder bleiben?
In Salzgitter hat eine Debatte über die Zukunft eines Bergbau-Denkmals begonnen. Während die Grünen einen Umzug an einen sichtbareren Standort fordern, setzt sich die Linke für den Erhalt am bisherigen Standort ein. Beide Vorschläge werden nun im Stadtrat beraten.
Die Grünen haben offiziell eine Überprüfung des Standorts beantragt. Ihr Antrag, der nach Ostern diskutiert werden soll, argumentiert, dass der aktuelle Platz kaum besucht wird und nur während der Arbeitszeiten zugänglich ist. Stattdessen schlagen sie vor, das Denkmal auf den Marktplatz in Salzgitter-Bad zu verlegen, wo bereits weitere Ehrungen für den Bergbau stehen.
Falls das Denkmal umzieht, soll eine Gedenktafel an seinem ursprünglichen Standort an seine Geschichte erinnern. Damit würde sein geschichtlicher Wert bewahrt, während gleichzeitig die öffentliche Zugänglichkeit verbessert wird.
Die Linke hingegen hat einen alternativen Plan vorgelegt. Statt einer Verlegung soll die bestehende Inschrift lesbarer gestaltet werden. Ihr Änderungsantrag sieht zudem vor, eine neue Tafel auf dem Marktplatz anzubringen – ohne das ursprüngliche Denkmal zu verlegen.
Der Stadtrat wird nach Prüfung beider Anträge in den zuständigen Ausschüssen entscheiden. Die Abstimmung wird zeigen, ob das Denkmal an seinem jetzigen Standort bleibt oder in ein stärker frequentiertes Gebiet umzieht. Im Falle eines Umzugs bliebe eine Tafel am alten Standort, bei einem Verbleib würde die Inschrift aktualisiert und eine zusätzliche Tafel auf dem Marktplatz angebracht.






