SPD und DGB fordern paritätische betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer
Angelo BriemerSPD und DGB fordern paritätische betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer
Die Bundestagsfraktion der SPD unterstützt nachdrücklich einen neuen Vorschlag für eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge. Der Plan, der die Rentenabsicherung verbessern soll, findet auch Rückhalt beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).
Die Initiative für die Reform ging vom DGB aus, der ein verpflichtendes betriebliches Rentensystem gefordert hatte. Nach dessen Entwurf sollen Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet werden, im gleichen Maße wie die Beschäftigten in die Vorsorge einzuzahlen. Diese Forderung deckt sich mit der Position der SPD, die ebenfalls eine Stärkung der Altersvorsorge anstrebt.
Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, unterstrich die Notwendigkeit eines solchen Systems. Sie betonte, dass Arbeitgeber mindestens einen gleich hohen Anteil in den Fonds einzahlen müssten. Mit der Unterstützung der SPD wächst nun der Druck auf die Politik, gesetzliche Änderungen zu prüfen.
Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, verstärkte den Appell zum Handeln. Sie argumentierte, dass ein verpflichtendes System sicherstelle, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angemessene Renten erhielten, ohne allein auf staatliche Leistungen angewiesen zu sein. Sowohl der DGB als auch die SPD sind sich einig, dass die paritätische Finanzierung durch Arbeitgeber eine Frage der Gerechtigkeit sei.
Der Vorschlag für eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge verfügt nun über starke politische und gewerkschaftliche Unterstützung. Bei einer Umsetzung müssten Arbeitgeber die Beiträge der Beschäftigten in gleicher Höhe ergänzen. Der nächste Schritt hängt davon ab, ob die Gesetzgeber den Plan vorantreiben.






