24 May 2026, 06:20

Steinmeiers neuer Ehrenamtstag soll Demokratie durch Taten stärken

Steinmeier zum Verfassungstag: Demokratie braucht Handeln

Steinmeiers neuer Ehrenamtstag soll Demokratie durch Taten stärken

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einen jährlichen „Ehrenamtstag“ ins Leben gerufen, um bürgerschaftliches Engagement zu fördern und die Demokratie zu stärken. Die Initiative fällt mit dem Jahrestag des Grundgesetzes zusammen, das am 23. Mai 1949 verkündet wurde. Steinmeier hofft, dass dieser Tag vor allem junge Erwachsene motiviert, sich in ihren Gemeinden einzubringen.

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Der Ehrenamtstag soll das Grundgesetz durch aktives Mitwirken würdigen, wie Steinmeier bei der Ankündigung betonte. Demokratie lebe vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger und ihren Beiträgen, so der Bundespräsident. Statt den Tag lediglich als Feiertag zu begehen, solle er Anlass sein, sich in sinnstiftenden Aktivitäten einzubringen.

Bei einem Besuch im Prinzessinnengarten, einem Gemeinschaftsgarten in Berlin, pflanzte Steinmeier Zucchinisetlinge und erntete Spinat. Mit dieser praktischen Aktion unterstrich er den Wert gemeinschaftlichen Handelns. Zudem verwies er darauf, dass auch kurzfristiges oder digitales Engagement dazu beitrage, demokratische Teilhabe erlebbar zu machen.

Der erste Ehrenamtstag zielt darauf ab, zivilgesellschaftliches Engagement niedrigschwelliger zugänglich zu machen – besonders für junge Menschen, die sich ohne langfristige Verpflichtung ausprobieren können. Steinmeier ist überzeugt, dass solche Erfahrungen nachhaltiges Interesse an gemeinnütziger Arbeit und demokratischer Mitgestaltung wecken können.

Künftig wird der Ehrenamtstag jedes Jahr am 23. Mai stattfinden und Gelegenheiten bieten, sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Steinmeiers Fokus liegt dabei auf konkreten Taten statt auf symbolischen Gesten. Die Initiative soll ehrenamtliches Engagement als festen Bestandteil der demokratischen Kultur Deutschlands verankern.

Quelle