22 April 2026, 08:19

Stuttgarter Flughafen kämpft sich langsam aus der Pandemie-Krise zurück

Gruppe von Menschen auf dem Flughafenboden sitzend, die ein "Berlin wegen Klimakrise gestrichen"-Plakat halten, mit verstreuten Gegenständen und Rolltreppen, Schildern und Deckenleuchten im Hintergrund.

Stuttgarter Flughafen kämpft sich langsam aus der Pandemie-Krise zurück

Flughafen Stuttgart erholt sich langsam von den Pandemie-Folgen

Die Passagierzahlen am Stuttgarter Flughafen steigen seit 2022 zwar stetig an, doch die finanziellen Herausforderungen bleiben bestehen. Die Flughafenleitung hat nun Pläne vorgestellt, um bis Mitte des Jahrzehnts wieder das Niveau von vor der Corona-Krise zu erreichen.

Vor der Pandemie florierte der Flughafen: 2019 nutzten ihn 12,7 Millionen Reisende, der Umsatz lag bei 300 Millionen Euro, der Gewinn bei 50,2 Millionen Euro. Doch 2022, trotz 204 Millionen Euro Umsatz, verbuchte der Flughafen ein Minus von 16,1 Millionen Euro.

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Mittlerweile erholt sich der Passagierverkehr allmählich. Nach 7 Millionen Reisenden im Jahr 2022 rechnet der Flughafen 2023 mit 8,3 Millionen und 2024 mit 9 Millionen Passagieren. Dennoch liegen diese Zahlen unter der Gewinnschwelle unter den aktuellen Bedingungen.

Um die Finanzen zu verbessern, hat der Flughafen die Kosten gesenkt und neue Einnahmequellen erschlossen. Energiesparmaßnahmen und die Vermietung ungenutzter Büroräume gehören zur Strategie. Geschäftsführer Ulrich Heppe prognostiziert eine vollständige Erholung auf das Passagierniveau von 2019 erst zwischen 2028 und 2030.

Die schrittweise Erholung des Flughafens hängt von einem anhaltenden Wachstum der Passagierzahlen ab. Durch Sparmaßnahmen und zusätzliche Einnahmen soll die finanzielle Stabilität bis dahin gesichert werden. Eine Rückkehr zur Performance von vor der Pandemie wird jedoch erst gegen Ende des Jahrzehnts erwartet.

Quelle