13 June 2026, 04:09

SWEG-Restrukturierung droht 500 Jobs – Gewerkschaft schlägt Alarm

SWEG: ver.di warnt vor Kündigungen im Busverkehr auch in Südbaden

SWEG-Restrukturierung droht 500 Jobs – Gewerkschaft schlägt Alarm

Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) plant umfangreiche Umstrukturierungen, von denen rund 500 Beschäftigte betroffen sein könnten. Die Änderungen umfassen Entlassungen und die Verlegung von Arbeitsplätzen in neu gegründete Tochtergesellschaften – darunter Standorte in Weil am Rhein, Wiesloch und Offenburg.

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Im Rahmen der Restrukturierung beabsichtigt die SWEG, Mitarbeiter bei mehreren Busbetrieben zu entlassen. Die Betriebsabläufe sollen anschließend auf die neu geschaffenen Tochterfirmen übertragen werden. Betroffene Beschäftigte müssten sich gegebenenfalls auf Stellen in diesen neuen Unternehmen neu bewerben.

Die Gewerkschaft ver.di warnt vor möglichen Nachteilen für aktive Gewerkschaftsmitglieder und Betriebsratsvertreter bei künftigen Einstellungen. Zudem bestehe die Gefahr, dass Fahrer Tarifverträge verlieren – einschließlich betrieblicher Altersvorsorgeleistungen – wenn die neuen Strukturen greifen.

Ver.di fordert einen Sozialtarifvertrag sowie eine Übergangslohnvereinbarung, um die Beschäftigten während des Umbruchs abzusichern. Bisher gelten keine Friedenspflichten, da entsprechende Regelungen nicht tariflich vereinbart wurden. In Weil am Rhein sollen die Änderungen noch in diesem Jahr in Kraft treten.

Die Gewerkschaft betont, dass durch die Umstrukturierung bestehende Betriebsstätten verkleinert oder sogar geschlossen werden könnten. Die geplanten Maßnahmen könnten zu erheblichen Arbeitsplatzverlusten und Kürzungen bei Sozialleistungen führen. Die SWEG könnte ihr Geschäftsmodell damit grundlegend verändern – für die Belegschaft bleibt die Zukunft ungewiss. Ver.di setzt sich weiterhin für Schutzmaßnahmen ein, um die Betroffenen zu unterstützen.

Quelle