Theatersanierung verzögert sich erneut – Kosten explodieren auf 45,6 Millionen Euro
Dietlind Grein GrothTheatersanierung verzögert sich erneut – Kosten explodieren auf 45,6 Millionen Euro
Die Sanierung des städtischen Theaters sieht sich weiteren Verzögerungen und steigenden Kosten gegenüber. Das Projekt, das ursprünglich für Januar 2026 geplant war, wird nun ein Jahr später fertiggestellt. Auch das Budget ist deutlich gestiegen – die aktuelle Schätzung beläuft sich auf 45,6 Millionen Euro.
Im April 2025 hatten die Verantwortlichen erstmals eine einjährige Verschiebung bekannt gegeben, wodurch die Wiedereröffnung auf den Beginn der Spielzeit 2026/27 verlegt wurde. Bis Oktober 2025 waren die Sanierungskosten um knapp 3,1 Millionen Euro gestiegen, sodass sich die Gesamtsumme auf 40,1 Millionen Euro belief. Ein weiterer Anstieg um 5,5 Millionen Euro trieb die Endkosten schließlich auf 45,6 Millionen Euro hoch.
Andreas Lukas übernahm im Dezember 2023 die Leitung der Stadtentwicklung, nachdem er die Unterstützung von CDU, SPD und Grünen erhalten hatte. Kim Theisen, damals Co-Vorsitzende der örtlichen Grünen, hatte die Stelle mitbeworben und bei der Auswahl von Lukas mitgewirkt. 2026 wurde Theisen, die mit 27 Jahren über einen Abschluss in öffentlicher Verwaltung verfügt, als Beraterin in Lukas’ Team eingestellt. Zuvor hatte sie bereits Erfahrung im Finanz- und Prüfungsausschuss des Stadtrats gesammelt.
Die Stadtverwaltung räumte ein, dass bei künftigen Projekten weiterhin unerwartete Probleme auftreten könnten. Die Sanierung des Theaters wird nun im Januar 2027 abgeschlossen. Die Endkosten liegen bei 45,6 Millionen Euro – deutlich über dem ursprünglichen Budget. Zudem hat die Stadt eine leitende Beraterposition besetzt: Kim Theisen stößt zu Andreas Lukas’ Team.






